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Die Auswirkungen von Kraftstoffpreisen auf den Radverkehr

Kraftstoffpreise sind eine wichtige Entscheidungskomponente für das Verkehrsverhalten vieler Menschen und können nicht nur den motorisierten Verkehr, sondern auch die Nutzung anderer Verkehrsarten beeinflussen. In ihrem neuen Artikel beschäftigen sich Jakob Findenegg und Jan Wessel mit der Frage, wie sich Kraftstoffpreise auf den Radverkehr auswirken. Der Artikel ist im Journal Transportation Research Part A: Policy and Practice veröffentlicht.

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Die Covid-19-Pandemie und die Wetterempfindlichkeit im Radverkehr

In Ihrem neuen Artikel "More Afraid of the Virus than of Bad Weather? Exploring the link between Weather Conditions and Cycling Volume in German Cities Before and During the COVID-19 Pandemic" untersuchen Ansgar Hudde und Jan Wessel, wie die COVID-19-Pandemie den Zusammenhang zwischen Wetter und Radfahren beeinflusst hat. Basierend auf Daten von 69 automatisierten Fahrrad-Zählstationen in Deutschland zeigen die Autoren, dass die Wetterempfindlichkeit der Radfahrer in ÖPNV-orientierten Städten während der Covid-19-Pandemie gestiegen ist. Ein Grund hierfür könnte sein, dass ÖPNV-Nutzer durch die erhöhte Ansteckungsgefahr im ÖPNV zum Fahrrad gewechselt sind und dass diese neuen Radfahrer deutlich wetterempfindlicher als langjährige Radfahrer sind. In eher Fahrrad-orientierten (Studenten-)Städten hat sich die Wetterempfindlichkeit der Radfahrer während der Covid-19-Pandemie hingegen nicht verändert.

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Grüne Welle für das Fahrrad

Die Steigerung der Attraktivität des Radverkehrs ist für Stadtplaner von wesentlicher Bedeutung, um eine nachhaltigere Mobilität zu ermöglichen. Eine Möglichkeit, die Qualität des Radverkehrs zu verbessern, besteht darin, die Häufigkeit des Anhaltens zu verringern und so den Radverkehrsfluss zu verbessern. Vor diesem Hintergrund hat die Stadt Münster einen speziell für Radfahrer konzipierten Grüne-Welle-Assistenten installiert, der 110 Meter vor der Ampel steht. In ihrem neuen Artikel "Riding the Green Wave - How Countdown Timers at Bicycle Traffic Lights Impact on Cycling Behavior", analysieren Christina Brand, Thomas Hagedorn, Till Kösters, Marlena Meier, Gernot Sieg und Jan Wessel die Auswirkungen des Leezenflow-Systems. Der Artikel ist in veröffentlicht Travel Behavior and Society veröffentlicht.

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Dr. Jan Wessel gewinnt den Richard J. Arnott Best Paper by a Junior Researcher Prize

Vom 14. bis zum 16. Juni 2023 fand an der University of Cantabria in Santander, Spanien, die jährliche Konferenz der International Transport Economics Association (ITEA) statt. Teilnehmer:innen der Fachkonferenz sind Wissenschaftler:innen und Spezialist:innen aus dem Bereich der Verkehrsökonomik. 

Unter allen wissenschaftlichen Einreichungen sind in diesem Jahr 155 verkehrsökonomische Paper zur Vorstellung auf der Konferenz ausgewählt worden. Ein Höhepunkt der Konferenz war die Preisverleihung für die besten Paper, bei der Dr. Jan Wessel vom Institut für Verkehrswissenschaft der WWU Münster mit dem „Richard J. Arnott Best Paper by a Junior Researcher Prize“ ausgezeichnet wurde. 

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Auswirkungen der use-it-or-lose-it Regel auf Airlinestrategien und das Klima

Die Großvaterrechte verpflichten die Fluggesellschaften, mindestens 80 % ihrer Slots zu nutzen, wenn sie diese in der nächsten Flugplanperiode behalten wollen. Um den Verlust von Slots zu verhindern, können die Fluggesellschaften Slot-Rettungsflüge durchführen, eine Strategie der Fluggesellschaften, die als Slot Hoarding bezeichnet wird. Durch die Aussage des Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Lufthansa AG, Carsten Spohr, erhielt solches Verhalten in 2022 eine gewisse Publizität: „Wir müssen im Winter 18.000 zusätzliche, unnötige Flüge durchführen, nur um unsere Start-und Lande-Rechte zu sichern“. In ihrem neuen Artikel modellieren Till Kösters, Marlena Meier und Gernot Sieg Strategien einer monopolistischen Fluggesellschaft, die zwischen Langstrecken- und Kurzstreckenflügen auf einem slotkoordinierten Flughafen wählen können. Der Artikel ist im Journal Transportation Research Part D: Transport and Environment veröffentlicht.

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Mehrwertsteuersenkung im deutschen Schienenpersonenfernverkehr

Steuersenkungen sind ein häufig eingesetztes Instrument, um die Nachfrage zu stimulieren. Dieses Ziel kann jedoch nur erreicht werden, wenn die Steuersenkung tatsächlich an die Verbraucher weitergegeben wird. Vor diesem Hintergrund untersuchen Gernot Sieg und Jan Wessel in einer aktuellen Studie, wie die Mehrwertsteuersenkung im deutschen Schienenpersonenfernverkehr zum 1. Januar 2020 an die Kunden der Deutschen Bahn weitergegeben wurde. Der Artikel ist im Journal Economics of Transportation veröffentlicht.

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Wettbewerblicher Rahmen für einen integralen Taktfahrplan im Schienenpersonenfernverkehr

Mit dem Beschluss, den eigenwirtschaftlichen Schienenpersonenfernverkehr in Form eines integralen Taktfahrplans (ITF) zukünftig ebenso wie den gemeinwirtschaftlichen -nahverkehr zentral zu organisieren, ergibt sich die Möglichkeit, Wettbewerb im Markt für Schienenpersonenfernverkehr zu induzieren. ITF-Trassen könnten so vergeben werden, dass verschiedene Eisenbahnverkehrsunternehmen eine Fernverkehrsstrecke jeweils im Wechsel bedienen. In ihrem neuen Artikel zeigen Christina Brand und Gernot Sieg mit Hilfe eines industrieökonomischen Modells, dass die Züge in einem Streckenmonopol im Vergleich zu einem Streckenduopol pünktlicher, die Ticketpreise jedoch höher sind.

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Covid-19 und aktive Mobilität

Auswirkungen der ersten Welle der Pandemie auf den Fuß-und Fahrradverkehr in 10 deutschen Städten

Die Covid-19 Pandemie ist mit Auswirkungen auf fast jeden Lebensbereich eines der prägendsten Ereignisse der letzten Jahrzehnte. Insbesondere durch Angst vor Ansteckung und staatliche Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie (z.B. Geschäftsschließungen oder Kontaktbeschränkungen) ging die Mobilität der Menschen signifikant zurück. In ihrem neuen Artikel beschäftigen sich Alessa Möllers, Sebastian Specht und Jan Wessel mit der Frage, wie sich die erste Welle der Pandemie auf den Fuß- und Fahrradverkehr in 10 deutschen Städten ausgewirkt hat. Der Artikel ist im Journal Transportation Research Part A: Policy and Practice veröffentlicht.

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Auswirkungen von Emissionsinformationen auf Reiseentscheidungen

Touristische Reisen (z.B. Freizeit-/Urlaubsreisen) verursachen zum Teil erhebliche Umweltbelastungen durch CO2-Emissionen. Reisende wissen dabei oftmals nicht, wie umweltschädlich ihre Urlaubsreise tatsächlich ist, da sie keine Informationen darüber erhalten oder nur die monetäre Kompensation der CO2-Emissionen angeboten wird. Vor diesem Hintergrund untersuchen Thomas Hagedorn und Jan Wessel in einer aktuellen Studie, wie sich Informationen über die CO2-Emissionen einer Reise auf die Reiseentscheidung auswirken. Der Artikel ist im International Journal of Sustainable Transportation veröffentlicht. 

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