Institut für Verkehrswissenschaft

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Auswirkungen von Wettervorhersagen auf Fahrradfahrer

Jan Wessel hat einen Artikel zu den Auswirkungen von Wettervorhersagen auf Fahrradfahrer im Journal  „Transportation Research Part A: Policy and Practice“ veröffentlicht. Es wird erstmalig gezeigt, dass nicht nur das tatsächliche Wetter, sondern auch Wettervorhersagen - sowohl korrekte, als auch falsche Vorhersagen - einen signifikanten Einfluss auf die Anzahl der Radfahrer in deutschen Städten haben. Die Auswirkungen von vorhergesagtem Regen sind hierbei am stärksten für die Freizeitverkehre, während utilitaristische Verkehre (z.B. Pendeln zur Arbeit) weniger stark, aber immer noch negativ betroffen sind. Falsche Regenvorhersagen können die Anzahl der Radfahrer um ca. 3,6% reduzieren, selbst wenn es eigentlich gar nicht regnet.  Es wird auch aufgezeigt, dass Regenvorhersagen zeitversetzte Auswirkungen auf die Anzahl der Radfahrer haben. Wenn z.B. für die Morgenstunden Regen vorhergesagt ist, so sinkt sogar die Anzahl der Radfahrer in Mittags- und Nachmittagsstunden, für die kein Regen vorhergesagt wurde.

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Wachstumseffekte der TEN-T Korridore

Kathrin Goldmann und Jan Wessel haben einen Artikel zu den Wachstumsauswirkungen der Trans-European Transport Network (TEN-T) Korridore im Journal „Transportation Research Part A: Policy and Practice“ veröffentlicht. Als supranationales Infrastrukturprojekt sollen die TEN-T Korridore die einzelnen Region in Europa miteinander verbinden und somit den Handel innerhalb von Europa vereinfachen. Tatsächlich führt ein neu geschaffener Anschluss an das TEN-T Korridornetzwerk nicht nur zu einem erhöhten Wachstum in den Regionen, in denen der neue TEN-T Korridorabschnitte gebaut wird, sondern es kommt auch zu einem stärkeren Wachstum in direkt angrenzenden Regionen und in Regionen auf dem selben Korridorabschnitt.

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Aktuelle Informationen für Besucher des IVM

Die Gebäude der WWU und so auch das Gebäude "Am Stadtgraben 9" sind nur noch für Beschäftigte der WWU geöffnet.  

Wenn Sie Kontakt zum IVM aufnehmen wollen, senden Sie eine Email an

bruesche@uni-muenster.de

oder rufen Sie uns an: 0251- 8322994.

Alle Beratungstermine zu Seminararbeiten und Abschlussarbeiten können Sie über die oben angegebenen Kontaktmöglichen vereinbaren. 

Alle Beratungstermine finden in der Regel telefonisch statt.

 

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Wohlfahrtseffekte von Wettbewerb auf der Schiene

Wettbewerb auf der Schiene benötigt einen geeigneten (regulatorischen) Rahmen. So zeigen Christina Brand und Gernot Sieg  in einem Forschungsartikel, dass Wettbewerb im Schienenpersonenfernverkehr die Wohlfahrt reduzieren kann, wenn, wie in Deutschland, Anschlüsse aufgrund von Verspätungen häufig verpasst werden. Anbietergebundende Tickets verlängern die Verspätungszeit, da nicht der nächste Zug eines Wettbewerbers genutzt werden darf. Der Artikel ist im Journal „Research in Transportation Economics“ erschienen. 

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Emissionen und Umweltkosten aus der Sicht unterschiedlicher Fahrzwecke

Thomas Hagedorn und Gernot Sieg haben einen Artikel zum Vergleich von Emissionen und Umweltkosten aus Sicht unterschiedlicher Fahrzwecke im Journal „Sustainabilty“ veröffentlicht. Während sich traditionelle Emissionsvergleiche auf einen entfernungsbasierten Ansatz konzentrieren, da Zielorte, wie bspw. bei Geschäftsreisen, exogen sind, wird in diesem Artikel erstmals eine Methode zum Vergleich der Emissionen und Umweltkosten für den Fall entwickelt, dass Zielorte endogen sind. Dies trifft insbesondere auf die Fahrzwecke Freizeit und Urlaub zu. Auf Basis von Emissionsfaktoren und Voll-Preis-Faktoren werden die Emissionen für die Verkehrsmittel berechnet. Sind die Zielorte endogen, so ist die relative Klimaschädlichkeit des Flugzeugs bis zu viermal größer als bei exogener Betrachtung. Zudem wird gezeigt, dass Benzin-Pkw geringere Umweltkosten verursachen als Diesel-Pkw.

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Externe Kosten von Phantomstaus

Kathrin Goldmann und Gernot Sieg haben einen Artikel zu den ökonomischen Auswirkungen von Phantomstaus im Journal „Transportation Letters“ veröffentlicht. Phantomstaus entstehen ohne jeglichen Engpass ausschließlich durch das Fahrverhalten der Verkehrsteilnehmer. Der Artikel entwickelt eine Methode diese Stauexternalität zu berechnen und nutzt dazu Daten von Verkehrsexperimenten auf einem Kreis. Wird die Externalität eines Phantomstaus nicht berücksichtigt, werden die Staukosten um ein Drittel unterschätzt.

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Handelsauswirkungen unterschiedlicher Infrastrukturtypen

Jan Wessel hat einen Artikel zu den unterschiedlichen Handelsauswirkungen verschiedener Infrastrukturtypen im Journal „Transport Policy" veröffentlicht. Die Handelsauswirkungen einzelner Infrastrukturtypen werden mithilfe der Gravitationsgleichung miteinander verglichen. Zudem wird erstmals untersucht, ob Qualitätsverbesserungen der Infrastruktur andere Handelsauswirkungen als Quantitätsverbesserungen mit sich bringen und welche Wechselwirkungen zwischen den einzelnen Infrastrukturtypen in Hinblick auf internationale Handelsströme bestehen.

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Parkraumbepreisung in Shopping Malls

Inga Molenda und Gernot Sieg haben ihren Artikel zur Parkraumbepreisung in Shopping Malls im Journal of Transport Economis and Policy veröffentlicht. In ihrem Artikel erklären sie auf Basis der Theorie zweiseitiger Märkte, warum das Parken in Shopping Malls auf der grünen Wiese für die Besucher umsonst ist, in innerstädtisch gelegenen Shopping Malls hingegen nicht. (IVM Working Paper No. 23)

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