Studie von LMM und Roland Berger zur Zukunft des deutschen Fernsehens ruft großes Medienecho hervor
In ihrer gemeinsam mit der Unternehmensberatung Roland Berger herausgegebenen Studie „Quo Vadis, deutsche Medien?“ argumentieren Professor Thorsten Hennig-Thurau und Ricarda Schauerte (Lehrstuhl für Marketing & Medien), dass sich die deutsche Fernsehlandschaft grundlegend wandeln wird. Ihre Ergebnisse, basierend auf historischen Daten und einer repräsentativen Zuschauerbefragung, legen nahe, dass während der nächsten zehn Jahre rund ein Drittel der TV-Nutzungszeit zum Streaming abwandern wird.
Am 15. November 2019 war es wieder soweit: Eine Gruppe interessierter Studierender aus den Bachelor- und Masterstudiengängen der Wirtschaftswissenschaften durfte für das diesjährige Fallstudienseminar in Kooperation mit Bertelsmann zum Corporate Center nach Gütersloh fahren.
Formal befindet sich die deutsche Volkswirtschaft derzeit in einer technischen Rezession. Der Brexit, der Handelskrieg zwischen den USA und China sowie die aktuellen klimapolitischen Unsicherheiten sorgen für eine Dämpfung der Weltwirtschaft, was insbesondere zu einer Belastung der exportabhängigen Industrieproduktion in Deutschland führt. Jedoch ist die Schwächephase nach Ansicht von Prof. Dr. Bernd Kempa, geschäftsführender Direktor des Instituts für Internationale Ökonomie am FB4, eher als Normalisierung der bisherigen Hochkonjunkturphase zu verstehen.