E-Bikes im Trend: Einfluss auf Verkehrsmittelwahl und CO2-Reduktion
In ihrem neuen Artikel "Electrifying choices: How electric bicycles impact on mode choice and CO2 emissions" analysieren Thomas Hagedorn, Marlena Meier und Jan Wessel (i) den Einfluss des E-Bike-Besitzes auf die Verkehrsmittelwahl und (ii) die Auswirkungen eines veränderten E-Bike-Besitzes auf die CO2-Emissionen in Deutschland anhand von Längsschnittdaten aus Haushaltsbefragungen der Jahre 2016 bis 2022. Die Ergebnisse des Mixed Multinomial Logit Model (MMNL-Modell) zeigen, dass die Veränderung des E-Bike-Besitzes einen signifikanten Einfluss auf das Verkehrsverhalten hat. Die Netto-Emissionseinsparungen pro Person nach dem Kauf eines E-Bikes belaufen sich auf 526,9 kg CO2 pro Person und Jahr, was etwa 6,6 % der durchschnittlichen jährlichen CO2-Gesamtemissionen pro Kopf in Deutschland entspricht. Der Artikel ist in veröffentlicht in Transportation Research Part D: Transport and Environment.
Pkw sind wertvoll und bei Unfällen entstehen hohe Schäden. Dabei entsteht eine Externalität, die in dieser Studie identifiziert und abgeschätzt wird. Je teurer die Pkw von anderen Verkehrsteilnehmern, desto höher wird der erwartete Schadensersatz, den man bei einem Unfall zu leisten hat. Durch die Entwicklung eines Modells, das die Versicherungsprämien mit dieser Externalität verknüpft, und die Anwendung dieses Modells auf deutsche Autoverkehrsdaten schätzen Gernot Sieg von der Universität Münster und Berthold U. Wigger vom Karlsruher Institute für Technologie (KIT) die jährlichen Gesamtkosten auf 10 Milliarden Euro.
Ein Tempolimit für Autobahnen ist ein in Deutschland hoch emotional diskutiertes Thema. Ökonomen sollten wissenschaftlich fundierte Fakten dazu beitragen. In seinem neuen Kommentar beschäftigt sich Gernot Sieg mit der Frage, welche Aspekte der Kosten-Nutzen-Analyse zum Tempolimit von Gössling et. al. (2023) verbesserungsfähig sind. Der Kommentar ist im Journal Ecological Economics veröffentlicht.
Kraftstoffpreise sind eine wichtige Entscheidungskomponente für das Verkehrsverhalten vieler Menschen und können nicht nur den motorisierten Verkehr, sondern auch die Nutzung anderer Verkehrsarten beeinflussen. In ihrem neuen
Die Steigerung der Attraktivität des Radverkehrs ist für Stadtplaner von wesentlicher Bedeutung, um eine nachhaltigere Mobilität zu ermöglichen. Eine Möglichkeit, die Qualität des Radverkehrs zu verbessern, besteht darin, die Häufigkeit des Anhaltens zu verringern und so den Radverkehrsfluss zu verbessern. Vor diesem Hintergrund hat die Stadt Münster einen speziell für Radfahrer konzipierten Grüne-Welle-Assistenten installiert, der 110 Meter vor der Ampel steht. In ihrem neuen
Vom 14. bis zum 16. Juni 2023 fand an der University of Cantabria in Santander, Spanien, die jährliche Konferenz der International Transport Economics Association (ITEA) statt. Teilnehmer:innen der Fachkonferenz sind Wissenschaftler:innen und Spezialist:innen aus dem Bereich der Verkehrsökonomik.