Spiegel-Titelstory „Das verdient Deutschland“ – Studie von Prof. Schneider erklärt Gehaltslücke
In der aktuellen Spiegel-Titelstory „Das verdient Deutschland. Der große Gehaltsreport“ wird das Paper „The Gender Pension Gap in Germany – Reasons and Remedies“ von Prof. Dr. Christoph Schneider vom Finance Center Münster aufgegriffen. Gemeinsam mit der Mannheimer Finanzwissenschaftlerin Prof. Dr. Alexandra Niessen-Ruenzi untersucht Schneider, wie sich Einkommens- und Rentenunterschiede zwischen Frauen und Männern im Lebensverlauf entwickeln.
Prof. Hennig-Thurau auf SWR3 zu den Folgen des Bieterwettstreits um das Hollywood-Studio Warner Bros.
Der Bieterwettstreit um den Hollywood-Giganten Warner Bros. beschäftigt die Medienbranche. Während sich die Streaming-Plattform Netflix und das traditionsreiche Studio Paramount um die Übernahme des Konzerns mit seinem wertvollen Film- und Serienarchiv bewerben, stellt sich die Frage nach den Konsequenzen für das Publikum. MCM-Professor und Entertainment-Forscher Thorsten Hennig-Thurau hat im Radioprogramm von SWR3, Deutschlands reichweitenstärkstem ARD-Sender, die potenziellen Auswirkungen der beiden Szenarien bewertet.
Prof. Backmann im SPIEGEL: „Der Vorwurf der ›faulen Jugend‹ lässt sich nicht belegen“
Prof. Dr. Julia Backmann, Leiterin des Lehrstuhls zur Transformation der Arbeitswelt an der Universität Münster, erläutert in einem Interview mit dem SPIEGEL (06.12.2025) aktuelle Entwicklungen in der Arbeitswelt und räumt mit gängigen Vorurteilen auf: Der oft zitierte Vorwurf, Deutsche arbeiteten zu wenig, lässt sich mit Zahlen nicht belegen. Viele Beschäftigte, insbesondere Frauen, sind durch lange Arbeitszeiten, unbezahlte Überstunden und zusätzliche Care-Arbeit stark belastet. Effizienz, faire Arbeitsverteilung und strukturelle Rahmenbedingungen sind entscheidender als die reine Arbeitszeit.
Prof. Riedel analysiert aktuelle Maßnahmen gegen Arbeits-und Fachkräftemangel in der FAZ
Prof. Dr. Nadine Riedel, Leiterin des Instituts für Wirtschaftspolitik und Regionalökonomik an der Universität Münster, hat in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung einen Beitrag mit dem Titel „Die geplanten Steueranreize gegen Arbeits‑ und Fachkräftemangel sind nur Stückwerk“ veröffentlicht, gemeinsam mit Johanna Hey (Universität Köln), Martin Jacob (IESE Business School Barcelona) und Dominika Langenmayr (Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt). Alle vier Autor*innen gehören dem wissenschaftlichen Beirat beim Bundesfinanzministerium an.
Prof. Dertwinkel-Kalt im Wirtschaftsdienst: Welche Subventionsformen wirklich wirken
Subventionen gelten als zentrales Instrument der grünen Transformation – vom Kauf von Wärmepumpen bis zur Förderung klimafreundlicher Technologien. Eine aktuelle Analyse im Wirtschaftsdienst von Markus Dertwinkel-Kalt, Inhaber des Lehrstuhls für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Verhaltens- und Digitalökonomie, an der Universität Münster, und Christian Wey vom Düsseldorf Institute for Competition Economics zeigt, dass sogenannte inverse Subventionen deutlich effizienter wirken.
Prof. Sieg und Prof. Ehrmann zur neuen Bahnstrategie
Was können Kund:innen von der neuen Bahnstrategie und der just gewählten Bahnchefin Evelyn Palla erwarten? Dazu hat Prof. Gernot Sieg, Leiter des Instituts für Verkehrswissenschaft und Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats des Bundesministeriums für Verkehr, auf tagesschau.de ein Interview gegeben. Prof. Thomas Ehrmann, Institut für Strategisches Management, ordnete die aktuellen Entwicklungen bei WDR 5 ein.
Prof. Pfingsten kommentiert Markteintritt von JP Morgan in Deutschland
Mit „Chase“ bringt der US-Finanzkonzern JP Morgan erstmals eine reine Digitalbank nach Deutschland. Damit verschärft sich der Wettbewerb im Bankensektor – sowohl im Hinblick auf innovative Produkte als auch auf die Attraktivität für Kundinnen und Kunden. Prof. Dr. Andreas Pfingsten vom Institut für Kreditwesen der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Münster ordnet die Bedeutung dieses Markteintritts in der WirtschaftsWoche ein.
Artikel von Prof. Riedel und Ida Zinke in The Conversation
Prof. Dr. Nadine Riedel und Ida Zinke vom Institut für Public and Regional Economics der Universität Münster haben in The Conversation einen Beitrag zum südafrikanischen Einkommensteuersystem veröffentlicht. Darin zeigen sie auf, dass das System zwar grundsätzlich zur Verringerung von Ungleichheit konzipiert ist, in seiner konkreten Ausgestaltung jedoch erhebliche Defizite aufweist. Insbesondere steuerliche Freibeträge, Abzüge und Gutschriften begünstigen vielfach einkommensstarke Haushalte und mindern damit die tatsächliche Umverteilungswirkung.
Prof. Ehrmann im ZDF heute-journal zur Finanzkrise auf der Schiene
Das ZDF greift im heute-Bericht zur anhaltenden Krise der Deutschen Bahn auf die Expertise von Prof. Thomas Ehrmann vom Institut für Strategisches Management der Universität Münster zurück. Er hebt hervor, dass das eigentliche Problem im Güterverkehr liegt: DB Cargo schreibe seit 2009 Verluste und habe kein tragfähiges Geschäftsmodell. Die Kosten pro Zugkilometer liegen rund ein Drittel über denen der Konkurrenz, während private Wettbewerber Gewinne erzielen.
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