Follow-up Studie zur 4-Tage-Woche bestätigt positive Effekte
Auch die Follow-up-Studie der Universität Münster und der Beratungsagentur Intraprenör zur 4-Tage-Woche sorgt für viel Aufmerksamkeit - und zeigt spannende Ergebnisse: Zwei Jahre nach Beginn der ersten deutschen Pilotstudie hält die Mehrheit der Unternehmen an verkürzten Arbeitszeiten fest. Die befragten Unternehmen, die weiterhin reduziert arbeiten, berichten von einer Reihe positiver Effekte durch die Flexibilisierung: 94 Prozent der weiterführenden Organisationen verzeichnen eine bessere Work-Life-Balance. 74 Prozent gaben an, dass sich Innovation und Kreativität verbessert hätten. Zudem berichten sie mehrheitlich von einer gestiegenen Arbeitgeberattraktivität (74 Prozent), einer stärkeren Mitarbeiterbindung (56 Prozent) und einer höheren Zahl an Bewerbungen (53 Prozent).
Diese Ergebnisse diskutierte Studienleiterin Prof. Dr. Julia Backmann zusammen mit Dr. Felix Hoch und Johannes Hüby vom Lehrstuhl für Transformation der Arbeitswelt u.a. bei der Veranstaltung "Weniger arbeiten, mehr leisten? Die 4-Tage-Woche-Studie Deutschland revisited" der Friedrich Ebert Stiftung und der Hans Böckler Stiftung Mitte März in Berlin.
Alle Ergebnisse im Überblick finden Sie hier.

Fotos: FES/bundesfoto/Sera Kurc
Medienecho
Wie schon bei der ersten Veröffentlichung war das Medienecho wieder groß. Hier finden Sie eine Auswahl der Berichte:
Artikel aus der Alfelder Zeitung