Infoveranstaltung zur Promotion in den Wirtschaftswissenschaften
Ihr Studium nähert sich dem Ende und Sie überlegen, ob eine Promotion der richtige Schritt für Sie ist? Dann sind Sie herzlich zu unserer Informationsveranstaltung eingeladen! Am 20.5.2026 um 10:15 haben Sie die Gelegenheit, sich mit Professor:innen und Promovierenden des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften auszutauschen und Ihre Fragen zu stellen. Wir freuen uns darauf, Sie bei dieser Veranstaltung begrüßen zu dürfen!
Münster unter Top 5 der "Best Business and Management Universities in Germany"
Die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Universität Münster zählt erneut zu den führenden Standorten für Business und Management in Deutschland. Im aktuellen „Best Business and Management Universities in Germany Ranking 2026“ von Research.com erreicht sie den 5. Platz. Mit Jan vom Brocke, Jörg Becker, Thorsten Hennig-Thurau und Manfred Krafft sind vier Professoren unter den "Leading scientists" platziert.
Digitale Lösungen für die Energiewende
Die Stadtwerke Münster und der Energieversorger ENERVIE aus Hagen starten gemeinsam mit der Universität Münster und der Fachhochschule Südwestfalen die neue Stiftungskooperation „Future of Utilities Lab“. Sie soll Forschung zur digitalen Transformation, etwa durch den Einsatz künstlicher Intelligenz (KI), in der Energiewirtschaft fördern. Die Universität Münster ist im Rahmen des European Research Centers for Information Systems (ERCIS) beteiligt, das von Prof. Dr. Jan vom Brocke, Direktor des Instituts für Wirtschaftsinformatik, geleitet wird.
Follow-up Studie zur 4-Tage-Woche bestätigt positive Effekte
Auch die Follow-up-Studie der Universität Münster und der Beratungsagentur Intraprenör zur 4-Tage-Woche sorgt für viel Aufmerksamkeit - und zeigt spannende Ergebnisse. So berichten die weiterführenden Organisationen mehrheitlich von einer gestiegenen Arbeitgeberattraktivität (74 Prozent), einer stärkeren Mitarbeiterbindung (56 Prozent) und einer höheren Zahl an Bewerbungen (53 Prozent), wie Studienleiterin Prof. Dr. Julia Backmann vom Lehrstuhl für Transformation der Arbeitswelt u.a. in Berlin vorstellte.
Gamification-Studie: VHB Best Paper Award 2026 für Prof. Paschmann
Der im Journal of Marketing Research erschienene Beitrag „Driving Mobile App User Engagement through Gamification" von Jun.-Prof. Jens Paschmann vom Marketing Center Münster und seinen Co-Autor:innen Hernán A. Bruno (Universität zu Köln), Harald J. van Heerde (UNSW Sydney), Franziska Völckner (Universität zu Köln) und Kristina Klein (Universität Bremen) wurde auf der VHB-Jahrestagung 2026 in Göttingen mit dem VHB Best Paper Award der Wissenschaftlichen Kommission Marketing ausgezeichnet.
Neue Studie von Prof. Artz: Starre Kostenstrukturen als Wettbewerbsvorteil
Unternehmen können sich gegen neue Konkurrenz nicht nur mit Innovationen oder Preissenkungen behaupten, sondern auch über ihre Kostenstruktur. Das zeigt eine neue Studie von Prof. Dr. Martin Artz, Leiter des Instituts für Controlling und Unternehmenssteuerung, gemeinsam mit Martin Holzhacker (Michigan State University) und André Hoppe (KU Leuven), die jetzt in „The Accounting Review“, einer der weltweit führenden Fachzeitschriften im Bereich Accounting, veröffentlicht worden ist.
Marketing Strategy Research: Varadarajan Award für Prof. Hohenberg
Professor Sebastian Hohenberg ist bei der AMA Winter Conference in Madrid der "Varadarajan Award for Early Career Contributions to Marketing Strategy Research 2025" der American Marketing Association (AMA) verliehen worden. Er ist erst der zweite Professor einer deutschen Universität, der diese Ehrung erhält. Der Varadarajan Award zählt zu den renommiertesten Auszeichnungen im Bereich Marketingstrategie und ehrt Wissenschaftler:innen, deren Arbeit einen außergewöhnlichen Beitrag zu Forschung und Praxis geleistet hat.
Ein neuer Test zum Vergleich von Prognoseverfahren
Eine Kernaufgabe der Ökonometrie besteht in der Entwicklung von Verfahren zur Prognose zentraler wirtschaftspolitischer Kenngrößen (Inflationsrate, Steuereinnahmen, Arbeitslosenquote). In der Regel liefert ein Prognoseverfahren Vorhersagen für mehrere zukünftige Zeitpunkte, z.B. Prognosen für die Arbeitslosenquote in 6, 12, 18 und 24 Monaten. Für die wirtschaftspolitischen Entscheidungsträger ist in der Regel nicht eine einzeln prognostizierte Arbeitslosenquote (etwa die in 24 Monaten), sondern vielmehr der vollständige Prognosepfad der Arbeitslosenquote (in 6, 12, 18 und 24 Monaten) von Bedeutung. Vor diesem Hintergrund beschäftigt sich der Artikel von Verena Monschang, Mark Trede und Bernd Wilfling (vom Lehrstuhl für Empirische Wirtschaftsforschung bzw. Institut für Ökonometrie) mit einem statistischen Test für den Vergleich zweier konkurrierender Prognoseverfahren, die Vorhersagen über mehrere Zeitpunkte in der Zukunft bereitstellen („Multi-Horizon“-Vergleiche).
Warum uns Vorschriften teurer zu stehen kommen, als wir dachten
Warum fühlen wir uns durch Verbote bevormundet, selbst wenn sie uns materiell nicht schaden? Eine neue Studie von PD Dr. Jörg Lingens (Institut für Nachhaltiges Marktdesign) und Koautoren im European Economic Review liefert eine Antwort: Wahlfreiheit hat einen Eigenwert.
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