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Bundesverkehrsminister beruft Prof. Sieg erneut in den Wissenschaftlichen Beirat beim BMV

Gernot Sieg
Gernot Sieg

Der Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder, MdB, hat Prof. Gernot Sieg für weitere sechs Jahre als Mitglied in den Wissenschaftlichen Beirat beim Bundesverkehrsministerium berufen. Aufgabe des Beirats ist es, den Bundesminister für Verkehr in allen Fragen der Verkehrspolitik zu beraten. Er äußert sich gutachterlich zu Fragen des Ministers und gibt Stellungnahmen aus eigener Initiative ab. Prof. Gernot Sieg, der auch Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats ist, bedankte sich für das Vertrauen und freut sich auf weitere sechs Jahre intensiver und produktiver Zusammenarbeit im Beirat.

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ITEA Konferenz 2025 in Chicago

Vom 25.–27. Juni 2025 trafen sich in Chicago, USA über 150 Verkehrsökonomen zur Jahreskonferenz der International Transport Economics Association (ITEA). Das Institut für Verkehrswissenschaft wurde durch Maria Kennel, David Voigt und Dr. Sebastian Specht vertreten. In ihren Beiträgen stellten sie aktuelle Forschungsergebnisse zu Dienstwagen, Bike-Sharing und Tanktourismus vor. Die anschließenden Diskussionen führten zu wertvollen Rückmeldungen, neuen Perspektiven und spannenden Impulsen für die weitere Forschungsarbeit. Das IVM dankt dem ITEA-Netzwerk für eine gelungene Konferenz und gratuliert den drei Nachwuchswissenschaftlern zu ihren erfolgreichen Präsentationen.

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Gastvortrag Dr. Uwe Kratzsch

Am 23.06.2025 findet um 10:15 Uhr im Rahmen der Vorlesung "Wettbewerb und Regulierung" von Prof. Dr. Gernot Sieg ein Gastvortrag zum Thema "Energieregulierung am Beispiel europäischer Regelenergie-Kooperationen" statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. 

 

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Schneller in Gesellschaft – Artikel in der Unizeitung Wissen|Leben

der aktuellen Ausgabe der Unizeitung Wissen|Leben ist ein Artikel zur wissenschaftlichen Arbeit der Verkehrsforscher Sebastian Specht, Jan Wessel, Till Kösters und Thomas Hagedorn über die deutsche Autobahn erschienen. Dabei wird der Zusammenhang zwischen Verkehrsaufkommen und Fahrgeschwindigkeit näher beleuchtet und ein Einblick in die verkehrswissenschaftliche Forschung zur Autobahn gegeben. Die PDF-Version der Unizeitung mit dem Beitrag auf der Titelseite findet sich unter diesem Link, zudem gibt es einen Online-Artikel mit gleichem Inhalt.

Die wissenschaftlichen Working-Paper, auf denen der Inhalt des Zeitungsartikels basiert sind „The Not-So-Fundamental Relationship between Traffic Flow and Speed?"sowie "No Need for Speed: Fuel Prices, Driving Speeds, and the Revealed Value of Time on the German Autobahn".

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E-Bikes im Trend: Einfluss auf Verkehrsmittelwahl und CO2-Reduktion

Im Jahr 2023 wurden in Deutschland 1,85 Mio. konventionelle Fahrräder und 2,1 Mio. Elektrofahrräder („E-Bikes“) verkauft, womit erstmals mehr E-Bikes als konventionelle Fahrräder verkauft wurden. Dieser Trend deutet auf eine steigende Präferenz der Konsumenten für E-Bikes hin, sodass es wichtig ist zu untersuchen, ob steigende Verkaufszahlen auch zu einer steigenden Nutzung von E-Bikes führt. In ihrem neuen Artikel "Electrifying choices: How electric bicycles impact on mode choice and CO2 emissions" analysieren Thomas Hagedorn, Marlena Meier und Jan Wessel (i) den Einfluss des E-Bike-Besitzes auf die Verkehrsmittelwahl und (ii) die Auswirkungen eines veränderten E-Bike-Besitzes auf die CO2-Emissionen in Deutschland. Unter Verwendung von Längsschnittdaten aus Haushaltsbefragungen der Jahre 2016 bis 2022 führen Sie zunächst eine Analyse auf Fahrtenebene mit einem Mixed Multinomial Logit Model (MMNL-Modell) durch, um Verkehrsmittelwahlwahrscheinlichkeiten zu schätzen. Die Ergebnisse zeigen, dass die Veränderung des E-Bike-Besitzes einen signifikanten Einfluss auf das Verkehrsverhalten hat, indem die Wahrscheinlichkeit, ein E-Bike als Hauptverkehrsmittel zu wählen, um 14,6 Prozentpunkte (p.p.) steigt, während die Wahrscheinlichkeit, andere Verkehrsmittel zu wählen, insbesondere das konventionelle Fahrrad um 5,6 p.p. sinkt und das Auto sowie der ÖPNV um jeweils etwa 4 p.p. abnehmen. Aus den beobachteten Veränderungen der individuell zurückgelegten Distanzen und den verkehrsmittelspezifischen Emissionswerten berechnen sie die Netto-Emissionseinsparungen pro Person nach dem Kauf eines E-Bikes. Diese belaufen sich auf 526,9 kg CO2 pro Person und Jahr, was etwa 6,6 % der durchschnittlichen jährlichen CO2-Gesamtemissionen pro Kopf in Deutschland entspricht. Der Artikel ist in veröffentlicht in Transportation Research Part D: Transport and Environment.

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