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    Der natürliche Zinssatz in der Europäischen Währungsunion

    Wir verwenden wir ein semi-strukturelles Zeitreihenmodell mit latenten Variablen um den natürlichen Zinssatz in der europäischen Währungsunion zu schätzen. Entgegen der in der Literatur üblichen Vorgehensweise verwenden wir nicht aggregierte Daten, sondern modellieren die gemeinsamen und länderspezifischen Dynamiken von Inlandsprodukt, Inflation und dem realen kurzfristigen ex-ante Zins für jedes der 19 Länder der Währungsunion. Die Verwendung von disaggregierten Daten zur Schätzung des natürlichen Zinssatzes führt zu einer drastischen Reduktion der Schätzungenauigkeit, eines der zentralen Problemen der Literatur in diesem Bereich. Unsere Ergebnisse bestätigen eine säkulare Stagnation des natürlichen Zinssatzes und zeigen deutliche Heterogenität in den transitorischen Komponenten der Zinsen in den Ländern der Währungsunion.


    Projektstatus laufend
    Projektzeitraum seit 01.10.2018
    Schlüsselwörter Natürlicher Zinssatz; Europäische Währungsunion; Strukturelle Zeitreihenmodelle mit latenten Variablen

     

    Zentralbankkommunikation der EZB

    In den letzten Jahren ist die Analyse von Zentralbankkommunikation vermehrt in den Fokus der geldpolitischen Forschung gerückt. Moderne Sichtweisen messen Zentralbankkommunikation einen hohen Stellenwert in der Beeinflussung von Markterwartungen und somit auch für die effektive Erreichung der makroökonomischen Ziele der Zentralbank bei. Ziel des Forschungsprojektes ist es, mittels moderner Textanalysemethoden Veränderungen in den Prioritäten der geldpolitischen Säule der Europäischen Zentralbank nach der Finanzkrise aufzudecken und diese in Hinblick auf die Effektivität der Kommunikation zu untersuchen.


    Projektstatus laufend
    Projektzeitraum seit 01.10.2017
    Schlüsselwörter Kommunikation; Geldpolitik; Europäische Zentralbank; Textanalysemethoden

     

    Internationale Transmission makroökonomischer Schocks

    In diesem Projekt wird das Ausmaß der internationalen Transmission makroökonomischer Schocks anhand von Faktormodellen sowie globalen Vektorautoregressionsmodellen analysiert. Schwerpunkte des Forschungsprojekts liegen einerseits in der Charakterisierung der internationalen Transmission U.S.-amerikanischer realwirtschaftlicher Angebots- und Nachfrageschocks auf die anderen G7-Länder, und andererseits in der Frage nach möglichen Übertragungswegen von Wachstums- und gesamtwirtschaftlicher Verschuldungsschocks im Euroraum.


    Projektstatus laufend
    Projektzeitraum seit 01.04.2017
    Schlüsselwörter Internationale Schocktransmission; Wirtschaftswachstum; Faktormodelle; Globale Vektorautoregressionsmodelle