Aufstieg von Autokratien: Neue Studie von Prof. Apolte in der WirtschaftsWoche
Wie können demokratisch gewählte Regierungschefs Rechtsstaat und Gewaltenteilung schrittweise untergraben? Mit dieser Frage beschäftigt sich Prof. Dr. Thomas Apolte, Inhaber des Lehrstuhls für Ökonomische Politikanalyse, in einer aktuellen spieltheoretischen Studie, die Mitte September auf der Jahrestagung des Vereins für Socialpolitik vorgestellt wird und schon vorab Berücksichtigung in der WirtschaftsWoche fand.
Im Mittelpunkt steht das Verhalten von Ministern, hohen Beamten, Richtern, Militärs und weiteren institutionellen Akteuren. Apolte zeigt, dass selbst Personen, die die Demokratie grundsätzlich unterstützen, autokratische Bestrebungen eines Regierungschefs mittragen können – insbesondere dann, wenn sie erwarten, dass sich auch andere auf dessen Seite stellen. So kann ein Koordinationsgleichgewicht entstehen, in dem zunehmend Akteure die Verfassung zugunsten des Regierungschefs verletzen.
Auch die Wählerschaft spielt dabei eine wichtige Rolle: Wenn Wählerinnen und Wähler autokratische Entwicklungen aus persönlichen Interessen akzeptieren, kann dies die Stabilisierung eines solchen Gleichgewichts begünstigen.
Lesen Sie hier den Beitrag in der Wirtschaftswoche.
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