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Gründer von lemon.markets und Syntinels zeigen Praxisrelevanz des Studiums in der Vorlesung „Spieltheorie“

Von links nach rechts: Prof. Gretschko, Max Linden (lemon.markets), Florian Dostert (Syntinels) und Dr. Jörg Lingens während der Gastvorlesung zur Spieltheorie.

In der Bachelor-Vorlesung „Spieltheorie“ diskutierten Max Linden, Gründer von lemon.markets, und Florian Dostert, Mitgründer von Syntinels, die praktische Relevanz ökonomischer und insbesondere spieltheoretischer Konzepte. Während lemon.markets als Berliner FinTech-Unternehmen Infrastruktur für den automatisierten Wertpapierhandel entwickelt, unterstützt das Münsteraner Software- und KI-Unternehmen Syntinels Vertriebsorganisationen dabei, datenbasierte Verkaufschancen zu identifizieren.

Im Rahmen ihres Besuchs gaben die beiden Einblicke in ihre Gründerreise. Sie schilderten konkrete Herausforderungen bei der Markteinführung, strategische Verhandlungssituationen sowie die Dynamik im Wettbewerbsumfeld. Zentrales Thema der Veranstaltung war die Diskussion über den tatsächlichen Nutzen formal-ökonomischer Modelle für unternehmerische Entscheidungen.

Der Austausch verdeutlichte, dass akademische Modelle im Start-up-Alltag zwar selten direkt angewendet werden, das darauf basierende strategische Denken jedoch eine wesentliche Grundlage bildet. Die Veranstaltung bot den Studierenden die Möglichkeit, die theoretischen Inhalte der Spieltheorie direkt mit der unternehmerischen Praxis abzugleichen.