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Prof. Riedel im Handelsblatt zum Steuerstreit zwischen CDU und SPD

Der aktuelle Steuerstreit zwischen Union und SPD zu Erbschaft-, Einkommen- und Unternehmenssteuern sorgt zu Beginn des Jahres für politische Spannungen. Während die Union auf Entlastungen für Unternehmen drängt und eine vorgezogene Senkung der Körperschaftsteuer fordert, setzt die SPD stärker auf Umverteilung und höhere Belastungen für Spitzenverdiener und große Erbschaften.

Prof. Dr. Nadine Riedel vom Institut für Wirtschaftspolitik und Regionalökonomik der Universität Münster betont im Handelsblatt von 12.01.2026 insbesondere die Bedeutung einer wirksamen Unternehmensbesteuerung für Investitionen. Sie verweist auf empirische Studien, die zeigen, dass Steuersenkungen das Investitionsverhalten von Unternehmen deutlich positiv beeinflussen können. Die derzeit von der Bundesregierung beschlossene Reform bewertet Riedel jedoch kritisch: Die ab 2028 geplante, schrittweise Senkung der Körperschaftsteuer sei „zu halbherzig und liegt zu weit in der Zukunft, um bereits heute substanziell verbesserte Investitionsanreize zu schaffen“.

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