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Spiegel-Titelstory „Das verdient Deutschland“ – Studie von Prof. Schneider erklärt Gehaltslücke

In der aktuellen Spiegel-Titelstory „Das verdient Deutschland. Der große Gehaltsreport“ wird das Paper „The Gender Pension Gap in Germany – Reasons and Remedies“ von Prof. Dr. Christoph Schneider vom Finance Center Münster aufgegriffen. Gemeinsam mit der Mannheimer Finanzwissenschaftlerin Prof. Dr. Alexandra Niessen-Ruenzi untersucht Schneider, wie sich Einkommens- und Rentenunterschiede zwischen Frauen und Männern im Lebensverlauf entwickeln.

Die Analyse zeigt: Bis zur Familiengründung verlaufen die angesammelten Rentenansprüche von Frauen und Männern nahezu identisch. Mit der Geburt von Kindern öffnet sich jedoch eine Lücke, die bis zum Rentenalter weiter anwächst. Hauptursachen sind längere Erwerbsunterbrechungen und Teilzeitarbeit von Müttern, deren langfristige Auswirkungen sich häufig auch nach einer Rückkehr in Vollzeit nicht vollständig ausgleichen lassen. Die Studie macht deutlich, dass zur Schließung der Geschlechterlücke neben besseren Betreuungsangeboten auch ein Wandel betrieblicher Rollenbilder und eine gleichberechtigtere Aufteilung von Elternschaft notwendig sind.

Links zu dieser Meldung: 

Hier erfahren Sie mehr über Prof. Dr. Schneider.

Lesen Sie hier den Artikel im Spiegel.

Hier finden Sie die Studie „The Gender Pension Gap in Germany – Reasons and Remedies“.