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„Jede Subvention ist teuer“: Prof. Dertwinkel-Kalt in der WELT am Sonntag über staatliche Förderprogramme

In einem Beitrag der WELT am Sonntag wird die Frage diskutiert, wie staatliche Förderprogramme wirksamer und kosteneffizienter gestaltet werden können. Dabei geht es unter anderem um Förderungen für Elektroautos, Wärmepumpen und Solaranlagen sowie um die Herausforderungen, die mit solchen Zuschüssen verbunden sind.

Prof. Dr. Markus Dertwinkel-Kalt, Inhaber des Lehrstuhls für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Verhaltens- und Digitalökonomie, an der Universität Münster, weist darauf hin, dass staatliche Subventionen häufig nicht nur die Nachfrage erhöhen, sondern auch unerwünschte Nebeneffekte auslösen. Ein Teil der Fördergelder komme Personen zugute, die sich ohnehin für das geförderte Produkt entschieden hätten. Zudem könnten Hersteller und Anbieter die Zuschüsse teilweise über höhere Preise abschöpfen. Dadurch steige der finanzielle Aufwand für den Staat, ohne dass die gewünschte Wirkung im gleichen Maße erreicht werde.

Als Alternative bringt Dertwinkel-Kalt das Konzept der „inversen Subvention“ ins Spiel. Anders als bei klassischen Förderprogrammen würde die staatliche Unterstützung hier steigen, wenn der Preis eines Produkts sinkt. Das würde Anreize für günstigere Angebote schaffen, den Wettbewerb stärken und Preissteigerungen entgegenwirken. Wenn die Politik mit begrenzten öffentlichen Mitteln möglichst große Nachfrageeffekte erzielen wolle, sollte sie nach Ansicht des Münsteraner Ökonomen häufiger auf solche Instrumente zurückgreifen.

Den vollständigen Beitrag in der WELT am Sonntag lesen Sie hier.

Hier erfahren Sie mehr über Prof. Dr. Markus Dertwinkel-Kalt.