DFG-Projekttreffen RES²CUE in Münster: Resilienz durch Entrepreneurship bei Fluchtkrisen
Was können wir aus vergangenen Fluchtkrisen über Resilienz durch Entrepreneurship lernen – insbesondere mit Blick auf mögliche neue Fluchtbewegungen?
Am 04. März 2026 fand an der Universität Münster das Projekttreffen von RES²CUE – Aufbau von Ressourcen und Resilienz in der Krise für ukrainische Unternehmer:innen – statt.
RES²CUE ist ein gemeinsames Forschungsprojekt der Universität Bremen und der Universität Münster, gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (Projektnr. 518069799). Beteiligt sind auf Bremer Seite Prof. Dr. Julia Kensbock, Loa Lieberum und Anna Dünnwald sowie auf Münsteraner Seite Prof. Dr. David Bendig, Moritz Sickert und Leoni Onken.
Das Projekt untersucht, wie erzwungene Migration unternehmerisches Verhalten beeinflusst und wie (angehende) Unternehmerinnen und Unternehmer nach plötzlichem Ressourcenverlust Resilienz aufbauen. Dabei vereint RES²CUE auf integrative Weise qualitative und quantitative Methoden, um individuelle, organisationale und gemeinschaftliche Ebenen systematisch zu analysieren.
Erste Einblicke zeigen:
- Bewältigungsstrategien unterscheiden sich deutlich; männliche Geflüchtete zeigen im Durchschnitt in manchen Kontexten weniger konstruktive Coping-Muster.
- Geflüchtete Unternehmerinnen und Unternehmer sind für Forschung und Politik hochrelevant, aber oft schwer erreichbar.
Wir danken unseren Kolleginnen und Kollegen aus Bremen für den fruchtbaren Austausch.