Diskussionspapier des Instituts für Organisationsökonomik 7/2026

Switching for Success?
Institutional Affiliation in Cheerleading and Competitive Performance

Rebecca Staubach
Juli 2026

 

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Zusammenfassung

Der Wechsel zum Erfolg?
Institutionelle Zugehörigkeit im Cheerleading und Wettbewerbsleistung

Auf der Grundlage der Turniertheorie und der Humankapitaltheorie untersucht diese Studie anhand eines quasi-experimentellen Forschungsdesigns die Auswirkungen von Veränderungen der Vereinszugehörigkeit auf die sportliche Leistung von Cheerleading-Teams in Deutschland. Im Mittelpunkt der Analyse stehen Vereine, die von der Cheerleader Vereinigung Deutschland (CVD) zum Cheerleading und Cheerperformance Verband Deutschland (CCVD) gewechselt sind. Zur Schätzung der Auswirkungen dieses Wechsels wird ein Difference-in-Differences Ansatz verwendet, der durch Event-Study-Analysen ergänzt wird. Die Datengrundlage umfasst 2.108 Wettkampfergebnisse deutscher Teams aus verbandsübergreifenden Varsity-Wettbewerben im Zeitraum von 2006 bis 2026. Die Ergebnisse zeigen konsistent, dass Teams nach einem Verbandswechsel bessere Wettkampfleistungen erzielen. Die Studie leistet einen Beitrag zur Forschung in den Bereichen Sport-Governance, organisationaler Wandel und Sportökonomie, indem sie über deskriptive Vergleiche hinausgeht und die Folgen tatsächlicher Verbandswechsel untersucht. Die Ergebnisse legen nahe, dass Veränderungen des institutionellen Umfelds die sportliche Entwicklung von Teams beeinflussen können, und liefern Hinweise darauf, dass organisationale Mobilität Auswirkungen auf sportliche Wettbewerbsergebnisse hat. Darüber hinaus unterstreichen die Befunde die Bedeutung institutioneller Rahmenbedingungen für die Leistungsentwicklung von Sportorganisationen.