Bewerbung und Zulassung

  • Bewerbung

    für Erstsemester

    Studienbeginn: Die reguläre Bewerbung zum Bachelor Politik & Wirtschaft erfolgt immer zum Wintersemester.

    Das Fach ist zulassungsbeschränkt. Informationen bzgl. des kommenden Numerus Clausus können nicht gegeben werden. Als Orientierung können Sie die Werte aus den Vorjahren einsehen.

    Bewerber aus Deutschland und den EU-/EWR-Staaten können sich von Anfang Mai bis zum 15. Juli (Ausschlussfrist!) für das kommende Wintersemester bewerben. Weitere Informationen finden Sie hier.

    Für internationale Studienbewerber*innen (Ausländer*innen), die nicht aus den EU-/EWR-Ländern stammen und die nicht zu den Bildungsinländer*innen gehören, gilt ein gesondertes Bewerbungs- und Zulassungsverfahren; Bewerbungsschluss zum kommenden Wintersemester wird am 31. Mai sein (Ausschlussfrist). Informationen erteilen das International Office und das Studierendensekretariat.

    Hinweis: Für alle Fragen rund um Bewerbung, Zulassung und Einschreibung wenden Sie sich bitte an das  Studierendensekretariat

  • Anerkennung von Leistungen

    Wenn Ihre Leistungen aus einem vorherigen Studium an einer staatlich anerkannten Universität stammen, können Sie sich diese anrechnen lassen. Leistungen die während der Schulzeit, Ausbildung oder an einer Hochschule ohne H+ Ranking erbracht wurden (Recherchemöglichkeit hier) können nicht anerkannt werden. 

    Hinweis: Aus Kapazitätsgründen können wir keine Vorabprüfungen von bereits erbrachten Leistungen durchführen, sondern prüfen den Wechsel lediglich für tatsächliche Bewerbungen zum höheren Fachsemester. Eine Einschätzung können Sie selbst auf Grundlage der Modulüberischten vornehmen. 

    Verfahren zur Anrechnung von Prüfungsleistungen
    Stellen Sie den Antrag auf Anrechnung der Prüfungsleistungen. Legen Sie diesen zusammen mit dem anzuerkennenden Leistungsnachweis (Original und Kopie) und weiteren Unterlagen (müssen Auskunft geben über SWS, LP, Prüfungsart und Inhalte der anzurechnenden Veranstaltung) im Prüfungsamt schriftlich (keine pdf-Dateien oder digitale Dokumente!) vor. Beachten Sie, dass für nicht angegebene Veranstaltungen, die zum Zeitpunkt der Antragsstellung bereits erbracht worden sind, eine spätere Anrechnung ausgeschlossen ist.
    Falls Sie die Unterlagen postalisch einsenden, müssen die Leistungsnachweise beglaubigt oder, im Falle von Leistungsübersichten, von Ihrer Uni gesiegelt sein. Bitte senden Sie keine Originale ein!

    Anerkennung von in den interdisziplinären Studiengängen erbrachten Leistungen bei einem Wechsel zum Jurastudium
    Leistungen die im Rahmen eines Bachelor-Studiengangs erbracht wurden, werden auf Antrag bei einem Wechsel zum klassischen Jurastudium gem. § 9 PrüfO als Teilprüfungen der Schwerpunktbereichsprüfung angerechnet, wenn die Veranstaltungen, in denen sie erbracht wurden, gleichzeitig auch als prüfungsrelevante Schwerpunktveranstaltungen im Studiengang Rechtswissenschaft der jeweiligen Hochschule ausgewiesen waren, und die Leistungen aller Teilnehmer nach demselben Maßstab bewertet wurden. Die  Anrechnung von Prüfungsleistungen aus den Bachelorstudiengängen Wirtschaft & Recht sowie Politik & Recht im Rahmen der Schwerpunktbereichsprüfung wird auf solche Prüfungsleistungen beschränkt, die im Bachelorstudium als Modulteilprüfungen der Schwerpunktbereichsprüfung (Pflichtmodul R 4) erbracht wurden und als solche im Transcript ausgewiesen sind.

  • Einstufung in ein höheres Fachsemester

    Bei anrechenbaren Leistungen aus einem vorangegangenen Studiengang kann gegebenenfalls eine Einstufung in ein höheres Fachsemester erfolgen. Bei Einstufung in das 2., 4. oder 6. Fachsemester könnte folglich der Studienstart auch im Sommersemester erfolgen.

    Die Studiengänge sind in allen höheren Fachsemestern zulassungsbeschränkt [Einschreibung zum WiSe nur in ungerade Semester, zum SoSe nur in gerade Semester möglich]. Sie können sich für ein höheres Fachsemester bewerben wenn Sie folgende Voraussetzungen erüllen:

    1. Es liegt kein endgültiges Nichtbestehen in einem Studiengang vor, der eine erhebliche inhaltliche Nähe zum angestrebten Studiengang aufweist (vgl. § 63a Abs. 1 HZG NRW).
    2. Sie können Leistungen aus einem solchen vorherigen Studium vorweisen, die für die Studiengangsteilbereiche Politik, Wirtschaft, Recht oder Studium Fundamentale einschlägig sind. Schauen Sie sich dazu die Studienverlaufspläne unter "Studiengänge" an. Oft haben z.B. Rechtswissenschaftler bereits ein anerkennbares Praktikum oder eine englischsprachige Juraveranstaltung besucht. Beides ist ggf. für das Studium Fundamentale anerkennbar (siehe FAQ Nr. 4/Teil I). 
    3. Ihre Leistungen müssen grundsätzlich anerkennbar sein.
    4. Die anerkannten Leistungen werden Veranstaltungen des neuen Studiengangs zugeordnet. Die im neuen Studiengang zugeordneten ECTS müssen daher ausreichend sein. So ergibt z. B. "Öffentliches Recht I (Staatsorganisationsrecht)" im neuen Studiengang 6 ECTS - unabhängig davon, wie viele Leistungspunkte diese Veranstaltung in Ihrem alten Studiengang gezählt hat. 

    Berechnung des Fachsemesters

    Die Einstufung ergibt sich aus dem Umfang der anerkannten ECTS-Leistungspunkte im Verhältnis zu dem Gesamtumfang der im jeweiligen Studiengang insgesamt erwerbbaren ECTS-Leistungspunkte. Ist die Nachkommastelle kleiner als fünf, wird auf ganze Semester abgerundet, ansonsten wird aufgerundet.

    Beispiel: Bachelorstudiengang Politik und Recht (6 Semester Regelstudienzeit, 180 ECTS)

    Es liegen anrechenbare Leistungen im Umfang von 44 ECTS vor.

    44 (ECTS) x 6 (Semester) ./. 180 (ECTS) = 1,46

    Es wird abgerundet auf 1; es wird ein Semester angerechnet, sodass eine Einstufung in das 2. Fachsemester möglich wäre.

    Vorgehensweise zur Bewerbung für ein höheres Fachsemsester

    1. Bewerben Sie sich beim Studierendensekretariat um einen Studienplatz im höheren Fachsemester. Der Bewerbungszeitraum unterscheidet sich von dem für das 1. Fachsemester. Im Wintersemester muss die Bewerbung von Anfang August bis zum 15. September erfolgen und im Sommersemester von Anfang Februar bis zum 15. März. Die Fristen für eine Bewerbung erfahren Sie hier. Für Studierende aus Nicht-EU-Ländern gelten ggf. abweichende Bewerbungsfristen.
    2. Zum Bewerbungsantrag für ein höheres Fachsemester beim Studierendensekretariat muss außerdem eine Einstufungsbescheinigung des Prüfungsamtes (in Kopie) eingereicht werden (das Original nur im Falle der Zulassung zur Einschreibung). Gehen Sie dazu in die Sprechstunde der Studienfachberater*innen, in dem Sie die meisten Leistungen erworben haben (Wirtschaftswissenschaft: Diana Püplichhuysen, Politikwissenschaft: Hanna Grotz, Rechtswissenschaft: Marina Wagner). Bringen Sie zu dem Beratungsgespräch bitte bereits alle Unterlagen mit
      1. Antragsformular,
      2. Original-Leistungsnachweis(e) (Transcript of Records, Scheine) mit Notenangaben, 
      3. Modulbeschreibungen (inklusive Angaben zu ECTS, Lehrinhalten, verwendeter Literatur und Form der Prüfungsleistung)
    3.  Nach der Beratung geben Sie den Antrag auf Einstufung bitte mit allen Unterlagen im  Prüfungsamt der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät ab. Da die Anträge zur Bearbeitung an die verschiedenen Studienfachberater*innen weitergeleitet werden, sollte dies für ein Wintersemester bis zum 15.08., für ein Sommersemester bis zum 15.02. geschehen. Bei einem späteren Einreichen der Unterlagen ist nicht mehr gewährleistet, dass die Einstufungsbescheinigung rechtzeitig zum Fristende des Studierendensekretariats erstellt werden kann!

    Tipp: Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie eine Einstufung erhalten, sollten Sie sich zusätzlich für das erste Fachsemester bewerben (nur im Wintersemester, frühe Fristen beachten!). Alternativ können Sie bereits frühzeitig Kontakt zu den Studienfachberater*innen aufnehmen, um die Anrechnung/Einstufung prüfen zu lassen. Beachten Sie zudem: Für ein Wintersemester wird nur in ungerade, für ein Sommersemesternur in gerade Fachsemester eingestuft.
    Wichtig: Erfahrungsgemäß haben wir mehr Bewerber*innen in höhere Fachsemester als freie Plätze. D.h., dass nicht garantiert ist, bei Erfüllung der oben dargelegten Voraussetzungen, einen Studienplatz zu erhalten.  

    Die zur Ausstellung der Einstufungsbescheinigung geprüften Anrechnungen erfolgen zunächst nur unter Vorbehalt. Wenden Sie sich nach der Immatrikulation zu Semesteranfang mit einer aktuellen Leistungsübersicht, aus der ersichtlich wird, dass Ihr Prüfungsanspruch aus dem vorherigen Studiengang noch besteht oder einer Unbedenklichkeitsbescheinigung an das Prüfungsamt. Dort werden dann bei positiver Prüfung des Prüfungsanspruches die anerkannten Leistungen in QISPOS verbucht.

  • Studiengangswechsel

    Für Studiengangswechsler*innen (innerhalb der interdisziplinären Studiengänge, sowie von Studiengängen an der WWU und an anderen Universitäten) gelten die gleichen Bestimmungen. Sie müssen sich wie alle anderen Studierenden bewerben. Dabei sollten Sie sich sowohl für das erste als auch nach Möglichkeit für das höhere Fachsemester bewerben. Dies erhöhrt Ihre Chancen einen Studienplatz zu erhalten. Auch wenn Sie für das erste Fachsemester zuglassen werden, können Sie sich Ihre bereits erbrachten Leistungen anrechnen lassen. Die Anrechnung erfolgt erst wenn Sie für den Studiengang zugelassen sind. Sollten Sie sich für das höhere Fachsemester bewerben brauchen Sie für die Bewerbung die Einstufungsbescheinigung für das höhere Fachsemester (siehe oben). Die Anrechnung der Leistungen muss allerdings ebenfalls nach Zulassung erfolgen. (Mit der Einstufung in das höhere Fachsemester erfolgt nicht automatisch die Anrechnung der bereits erbrachten Leistungen.)

  • Doppelstudium

    Für Fragen rund um das parallele Studium weiterer Studiengänge ist das Studierendensekretariat zuständig. Generell ist es nicht möglich zwei zulässungsbeschränkte Studiengänge gleichzeit zu studieren. 

    Es besteht die Möglichkeit parallel zum Jura-Studium (wenn mit Jura angefangen und die Zwischenprüfung bestanden wurde) die interdisziplinären Studiengänge zu studieren. Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an das Studierendensekretariat.

  • Wechsel bei endgülitgen nicht bestandenen Leistungen in einem vorherigen Studiengang

    Ein*e Studierende*r, welche*r an einer Hochschule ein Studium endgültig nicht bestanden hat und dessen Studiengang artverwandt (mehr als 60% Überschneidung) zu jenem ist, welcher an der WWU gelehrt wird, kann zu diesem erst gar nicht zugelassen werden!

    Wechsel nach endgülitg nicht bestandenem Staatsexamen Jura

    Gemäß § 63a HZG NRW (Hochschulzukunftsgesetz NRW) werden bei einem Studiengangwechsel bereits erbrachte Leistungen nicht von Amts wegen angerechnet, sondern nur auf Antrag. Das bedeutet, dass grds. keine Anerkennung von Prüfungsleistungen/Fehlversuchen mehr erfolgt. Etwas anderes gilt nur, wenn der bisherige und der angestrebte Studiengang eine erhebliche inhaltliche Nähe zueinander aufweisen.
    Ist das rechtswissenschaftliche Staatsexamen endgültig nicht bestanden, so schließt dies einen Wechsel zu Politik und Recht (B.A.) und Wirtschaft und Recht (B.Sc.) nicht aus, weil eine erhebliche inhaltliche Nähe in diesen Fällen nicht gegeben ist. Den Antrag auf Anrechnung der Leistungen bearbeitet das Prüfungsamt. Bei generellen Fragen zu einem Wechsel von Jura zu "Politik und Recht" oder "Wirtschaft und Recht" wenden Sie sich bitte an die Studienberatung.