Eine ökonomische Argumentation gegen Studiengebühren
Zusammenfassung
Im Gegensatz zur politischen Diskussion scheint unter deutschen Wirtschaftswissenschaftlern ein Konsens zu bestehen, daß Studiengebühren eingeführt werden sollten. Es soll dargelegt werden, welche ökonomischen Gründe trotzdem gegen Studiengebühren sprechen. Vorbereitend ist zu zeigen, daß es nicht ohnehin zu viele Studenten gibt, da sonst ihre Abschreckung durch Studiengebühren sinnvoll sein könnte. Dann werden die marginalen Studenten betrachtet, die sich durch Studiengebühren vom Studieren abhalten ließen, was jedoch den Staat und die Gesellschaft mehr kostet, als es ihnen nutzt. Dieses allokative Argument gegen Studiengebühren ist bei ohnehin Studierenden nicht anwendbar, doch bei ihnen sprechen distributive Gründe gegen Studiengebühren
Zitieren als
Dilger, A. (2000). Eine ökonomische Argumentation gegen Studiengebühren. Wirtschaftswissenschaftliches Studium (WiSt), 29(6), 308–313.Details
Publikationstyp
Forschungsartikel (Zeitschrift)
Begutachtet
Nein
Publikationsstatus
Veröffentlicht
Jahr
2000
Fachzeitschrift
Wirtschaftswissenschaftliches Studium (WiSt)
Band
29
Ausgabe
6
Erste Seite
308
Letzte Seite
313
Sprache
Deutsch
ISSN
0340-1650