Hazard-Raten in der NBA

Dilger, Alexander; Prinz, Joachim

Zusammenfassung

Unter Verwendung von umfangreichem Datenmaterial aus der nordamerikanischen National Basketball Association (NBA) werden drei unterschiedliche Theorienansätze untersucht, mit denen sich Karrieredauern und Teamwechsel der Spieler als den Beschäftigten der Vereine bestimmen lassen. Empirisch lässt sich unter
Verwendung des proportionalen Hazard-Raten-Modells von COX ermitteln, dass Spieler nicht freiwillig aus der Liga ausscheiden, sondern hauptsächlich wegen schlechter Leistungen entlassen werden. Der U-förmige Verlauf der Liga-Hazard-Funktion impliziert die Relevanz der Matching-Theorie während der ersten Jahre
innerhalb der NBA und Abschreibungsgründe in späteren Jahren. Die Ergebnisse des Team-Wechsel-Modells entsprechen neben dem Matching-Ansatz den tauschtheoretischen Implikationen, weil sowohl die indirekten Leistungsmaße als auch die Spielergehälter die Wechselwahrscheinlichkeit nicht negativ beeinflussen.

Schlüsselwörter

Basketball, Hazard, Karrieredauer, Matching, NBA

Zitieren als

Dilger, A., & Prinz, J. (2004). Hazard-Raten in der NBA. Sportwissenschaft (German Journal of Sports Science), 34(3), 327–340.

Details

Publikationstyp
Forschungsartikel (Zeitschrift)

Begutachtet
Ja

Publikationsstatus
Veröffentlicht

Jahr
2004

Fachzeitschrift
Sportwissenschaft (German Journal of Sports Science)

Band
34

Ausgabe
3

Erste Seite
327

Letzte Seite
340

Sprache
Deutsch

ISSN
0342-2380