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Kommt es zur Einbindung externer Quellen in den Innovationsprozess eines Unternehmens, wird Wissen zwischen den beteiligten Parteien ausgetauscht. Der Wissenstransferprozess kann in die Phasen der Initiierung, des Wissensflusses und der Integration untergliedert werden. Die Phase der Initiierung wird durch die Transfermotivation eines Unternehmens beeinflusst, Wissen von externen Partnern mittels Wissenstransfer zu erhalten. In dieser Phase wird festgelegt, welches Wissen von welchem externen Partner bezogen werden soll und welche Unternehmenseinheit dieses Wissen in welcher Form aufnehmen soll. Der tatsächliche Wissenstransfer zwischen den beteiligten Akteuren findet in der Phase des Wissensflusses mittels Interaktion und Kommunikation statt. Die Wahl des Kanals des Wissenstransfers ist u.a. von der Art des Wissens abhängig: Bei implizitem Wissen eignen sich aufgrund von möglichen Mehrdeutigkeiten informelle Transferkanäle mit einem hohen Anteil an persönlichem Austausch. Explizites Wissen hingegen kann über formelle Transferkanäle mit einem geringen Anteil an persönlichem Austausch transferiert werden. In der Integrationsphase wird das externe Wissen schließlich in die Wissensbasis integriert und mit dem Ziel des Hervorbringens einer Innovation verwendet. Erst damit ist der Wissenstransfer tatsächlich abgeschlossen.

Literaturhinweis: Krogh, G. V. / Köhne, M. (1998): Der Wissenstransfer in Unternehmen: Phasen des Wissenstransfers und wichtige Einflussfaktoren, in: Die Unternehmung, Band 52 (5/6), S. 235-252.

Effelsberg, M. (2013): Innovation durch Kooperation in einem Cluster, Shaker Verlag, Aachen, S. 30-36.



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