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Die Auswirkungen einer Unternehmenskonzentration, die sich durch Fusionen bzw. Akquisitionen ergeben, können mit Hilfe der Trade-off-Analyse von WILLIAMSON illustriert werden (siehe Abbildung 1).

Annahmegemäß kann ein konzentriertes Unternehmen zu geringeren Grenzkosten, im vorliegenden Beispiel zu GKm statt GKp, anbieten. Da das neue Unternehmen als einziges auf dem Markt existiert, wird es nicht nach der Optimalitätsbedingung (Grenzkosten = Preis) anbieten sondern Monopolverhalten praktizieren. Daraus ergibt sich die Realisation des Cournot-Punktes C, bei dem die Grenzkosten den Grenzerlösen entsprechen. Nicht der Preis ist die entscheidende Aktionsvariable des Unternehmens, sondern die Absatzmenge, die von xp auf xm verringert wird.

Daraus ergeben sich zwei Effekte. Zum einen kann produktive Effizienz durch die Senkung der Grenzkosten erreicht werden (Fläche A), zum anderen entsteht durch die Verringerung der angebotenen Menge, also der Nichtbedienung von mit kostendeckender Zahlungsbereitschaft ausgestatteten Bedarf, ein Dead-weight-loss, der Ausdruck allokativer Ineffizienz ist (Fläche B). Der Wohlfahrtseffekte ist somit unbestimmter Größe, denn der Wohlfahrtsgewinn durch Produktionseffizienz muss gegen den Wohlfahrtsverlust aus allokativer Ineffizienz aufgewogen werden, so dass keine eindeutige Bewertung eines Konzentrationsprozesses möglich ist.


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