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Die theoretische Basis für die wettbewerbsrechtliche Einschätzung von Unternehmenskooperationen und von M&A-Transaktionen liefert die Wettbewerbsökonomik. Sie hat sich in einem langen Zeitraum und durch unterschiedliche Einflüsse kontinuierlich entwickelt. War sie lange überwiegend industrieökonomisch geprägt, enthält sie heute auch institutionenökonomische und spieltheoretische Elemente. Die theoretische Basis schlägt sich in den Prinzipien der Wettbewerbspolitik nieder, die in das konkrete Wettbewerbsrecht umgesetzt werden. Seine Anwendung erfolgt durch die Wettbewerbsbehörden. Traditionellerweise ist die Wettbewerbsökonomik durch zwei Paradigmen, auch Schulen genannt, geprägt, deren Bezeichnung von den ökonomischen Fakultäten stammt, an denen die Paradigmen hauptsächlich gelehrt und weiterentwickelt werden. Es sind die Harvard School der Wettbewerbsökonomik und die Chicago School der Wettbewerbsökonomik.

Ihre unterschiedliche Herangehensweise kommt im Williamson Trade-off zum Ausdruck, der große Bedeutung für die wettbewerbsrechtliche Einschätzung von Unternehmenskooperationen und M&A-Transaktionen hat.

Literaturhinweis:

Motta, M. (2009): Competition Policy. Theory and Practice, 12. Auflage, Cambridge.

Williamson, O. (1968): Economies as an Antitrust Defense: The welfare tradeoffs, The American Economic Review, 58 (1), S. 18–36.

Schwalbe, U./Zimmer, D. (2011): Kartellrecht und Ökonomie, 2. Auflage, Frankfurt.


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