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Verfügungsrechte berechtigen ihren Inhaber über bestimmte Ressourcen - diese können sowohl materieller oder immaterieller Art sein - zu verfügen. Die Berechtigung kann von Gesetzes wegen aus vertraglichen Verpflichtungen oder aus sozialen Pflichten resultieren. Die Ausstattung mit Verfügungsrechten kann verdünnter (eingeschränkter) oder unverdünnter (konzentrierter) Natur sein. Verfügungsrechte sind demnach teilbar und/oder können durch Gesetze oder Regeln eingeschränkt werden.

Materielles Verfügungsrecht ist das Eigentum an Sachen (§903 BGB), zum Beispiel der Besitz eines alten Wohnhauses. Dieses Recht ist unverdünnt, wenn der Besitz einer einzelnen Person zugeordnet werden kann. Es kann allerdings eingeschränkt werden durch eventuell bestehende Denkmalschutzauflagen, so dass Umbaumaßnahmen nur in begrenzter Art und Weise durchgeführt werden können. Dadurch ist eine freie Ausübung des Verfügungsrechts nicht mehr möglich, da durch den Umbau des alten Wohnhauses eventuell negative externe Effekte auftreten können.

Immaterielle Verfügungsrechte stellen Rechte an eigenen geistigen Leistungen wie Texte, Ideen, Erfindungen, Musikstücke usw. dar. Auch diese können, wenn sie gegen Rechte Dritter verstoßen, eingeschränkt sein.


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