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Unsicherheit liegt vor, wenn die zukünftige Entwicklung von Situationen auch unter Einsatz eines großen Ressourcenpools nicht mit vollkommener Gewissheit prognostiziert werden kann. Dabei ist eine Unterscheidung zwischen unternehmerischer und nicht-unternehmerischer Unsicherheit möglich.

Die unternehmerische Unsicherheit tritt bei unternehmerischen Entscheidungen auf. Das Verlustrisiko wird durch eine Gewinnchance kompensiert.. Entscheidend ist, dass der Entscheidungsträger das Risiko freiwillig eingeht und somit kein Marktversagens vorliegt. Die nicht-unternehmerische Unsicherheit bezieht sich auf Risiken, die als Begleiterscheinungen des Lebens auftreten, wie z.B. Unfälle, Sturmschäden oder ähnliches. Die Absicherung dieser Unsicherheit geschieht vornehmlich durch Versicherungen, also durch marktliche Lösungen. Ein Marktversagen entsteht jedoch, wenn die Unsicherheit als nicht versicherbar gilt, da die potenziellen Schäden monetär nicht bewertbar sind oder die Schadenswahrscheinlichkeiten und -höhen nicht genau kalkuliert werden können. Ein Angebot an Versicherungsdienstleistungen wird dann unterbleiben. Es entsteht also Marktversagen und damit ein wirtschaftspolitischer Korrekturbedarf.

Literaturhinweis: SAMSON, S./RENEKE, J. A./WIECEK, M. M. (2009), A Review of Different Perspectives on Uncertainty and Risk and an Alternative Modeling Paradigm, in: Reliability Engineering & System Safety, Vol. 94, Nr. 2, S. 558-567


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