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Die Umfeldanalyse bezieht sich primär auf solche Rahmenbedingungen, die sich weitgehend dem Einfluss eines Unternehmens (zumindest kurzfristig) entziehen. Dabei handelt es sich um jegliche Formen regulativer, ökonomischer, gesellschaftlicher und technischer Gegebenheiten, welche den Handlungsspielraum des Unternehmens bedingen.

Die technischen Faktoren reflektieren das gegenwärtige Wissen über die Herstellung von Produkten und Dienstleistungen. Das System der Produktion und Verteilung des Wohlstandes wird durch ökonomische Faktoren dargestellt. Regulative Faktoren beinhalten Aspekte des Rechts- und Regierungssystems. Die Einstellungen, Werte, Normen, Vorstellungen und Verhaltensweisen eines Landes sowie dessen demographische Entwicklung werden durch die gesellschaftlichen Faktoren beschrieben. Die Analyse dieser eher globalen Unternehmensumwelt ist dabei breit anzulegen, um einen Großteil der relevanten Entwicklungen zu erfassen und in ihrer Bedeutung für das Unternehmen zu untersuchen.

Gleichsam ist auf die besondere Situation des Unternehmens Rücksicht zu nehmen, da diese Makrofaktoren unterschiedlich für die Unternehmen und deren zukünftige Entwicklung zu gewichten sind. Um die dafür notwendigen Informationen zu gewinnen, müssen systematisch interne und externe Quellen ausgewertet werden. Als interne Informationsquelle bieten sich z. B. Befragungen der Führungskräfte zu den jeweiligen Themenstellungen an. Besonders ergiebig sind externe Quellen. So erstellen Wirtschaftsforschungsinstitute, Unternehmensberatungen, Marktforschungsinstitute und Wirtschaftsverbände u. a. Umfeldanalysen und publizieren regelmäßig deren Ergebnisse. Erfahrungsgemäß ist es dabei sinnvoll, das Vorgehen in vier Schritte zu unterteilen:

1. Identifikation der Schlüsselgrößen in den Umweltbereichen und Prognose ihrer Entwicklung,

2. Analyse der Kausalzusammenhänge zwischen den Einflussgrößen,

3. Entwicklung und Bewertung alternativer Szenarien und

4. Bestimmung der Prämissen des weiteren Planungsprozesses.


Literaturhinweis:

Wirtz, B. W. (2014): Mergers & Acquisitions Management, 3. Auflage, Wiesbaden, S. 142 f.


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