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Allgemein bezeichnet das Trittbrettfahrerproblem die Nutzung positiver externer Effekte. Der Trittbrettfahrer profitiert dabei von einer Leistung, ohne eine entsprechende Gegenleistung zu erbringen. Solange der Trittbrettfahrer das entsprechende Gut unentgeltlich nutzen kann, d.h. nicht exkludiert wird, hat er keinen Anreiz sich an den Kosten des Gutes zu beteiligen. Im Kooperationskontext ist hiermit die Gefahr beschrieben, dass dritte, an der Unternehmenskooperation nicht beteiligte Unternehmen, vom Unternehmensnetzwerk profitieren, ohne dabei ihrerseits einen angemessenen Teil zur Kooperation beizutragen.

Die Nobelpreisträgerin für Wirtschaftswissenschaften aus dem Jahr 2009, Elinor OSTROM, hat in ihrem Buch „Die Verfassung der Allmende“ das Problem der Allmendegüter, welches eine Verallgemeinerung der Trittbrettfahrerproblematik darstellt, aus institutionenökonomischer Sicht beschrieben. Als Lösungsmöglichkeit schlägt sie institutionelle Arrangements auf der dezentralen Ebene der Betroffenen vor, da hierbei im Gegensatz zu marktlichen oder zentralstaatlichen Ausgestaltungsformen vor Ort vorhandenes Wissen genutzt werden kann.

Literaturhinweis: FRITSCH, M. (2010), Marktversagen und Wirtschaftpolitik, S. 90f.


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