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Die an einer Kooperation Beteiligten treten i.d.R. in eine Abhängigkeitsbeziehung, die einen Stabilisierungsbedarf nach sich zieht. Die Abhängigkeit der Kooperationspartner ist zurückzuführen auf konfligierende Ziele der einzelnen Partner sowie auf herrschende Informationsasymmetrien. Damit werden Strukturen erforderlich, die Anreize zu kooperationskonformem Verhalten bereitstellen und damit die Erwartungen der Partner über das Verhalten des jeweils anderen stabilisieren. Durch die Stabilisierungsmechanismen können Transaktionskosten im Innenverhältnis der Kooperation gesenkt werden. Der Aufbau und der Einsatz dieser erwartungsstabilisierenden Mechanismen sind allerdings um so schwieriger, je flexibler die Kooperation ausgestaltet ist. Stabilisierungsmechanismen können sowohl formelle als auch informelle Institutionen sein, die den Handlungsspielraum der Akteure einschränken. Von ihnen müssen glaubwürdige Verhaltenssignale ausgehen, die sowohl klar erkennbar als auch eindeutig nachvollziehbar sind. Als stabilisierende Mechanismen gelten bspw. Statute, vertragliche Vereinbarungen mit Sanktionspotenzial, eine erworbene Kooperationsreputation, Instrumente zum Abbau von Informationsasymmetrien sowie commitments, die die Glaubwürdigkeit des eigenen Verhaltens erhöhen. Beispiele für commitments sind spezifische Investitionen, die Abgabe von Entscheidungskompetenz und gegenseitige Kapitalbindungen


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