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Schnittstellenmanagement beschreibt nach Brockhoff und Hauschildt (1993) die „systematische Steuerung der Zusammenarbeit funktionaler [Teil-]Bereiche“. Als Schnittstellen sind dabei die Punkte zu verstehen, an denen Informationen, Güter und Finanzmittel ausgetauscht werden.

Vor dem Hintergrund der zunehmenden Zergliederung von Wertschöpfungsaktivitäten über Organisationsgrenzen hinweg, gewinnt das interorganisationale Schnittstellenmanagement an Bedeutung. Hierbei verschärft sich, aufgrund der Unabhängigkeit der Organisationseinheiten, das Problem der zielorientierten Zusammenarbeit. Das interorganisationale Schnittstellenmanagement steht zwar vor ähnlichen Anforderungen wie das intraorganisationale Schnittstellenmanagement. Ihm fehlt dabei jedoch insbesondere die übergeordnete Steuerung durch die Hierarchie. Damit die Vorteile kooperativer Wertschöpfung nicht durch Reibungsverluste an den Schnittstellen verloren gehen, bedarf es eines expliziten interorganisationelen Schnittstellenmanagements. Dies sollte unter Effizienzgesichtspunkten daran gemessen werden, inwieweit es die monetären Auswirkungen der Reibungsverluste reduziert. Unter Effektivitätsgesichtspunkten muss es sich schließlich daran messen lassen, inwieweit es die Leistungsfähigkeit der Schnittstelle steigert. Vor dem Hintergrund einer zunehmenden Wissensintensivierung des Wirtschaftens sollte es deshalb vor allem das Lernen der Partner fördern.


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