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Hat sich ein Unternehmen in der Vergangenheit stets an seine Kooperationsvereinbarungen gehalten, so erwirbt es eine Reputation als fairer Partner. Dadurch wird ihm von anderen potenziellen Kooperationspartnern ein Vertrauensvorschuss gewährt. Dieser ermöglicht das Eintreten in vorteilhafte Kooperationen und stellt insofern einen ökonomischen Wert dar. Ob sich der Kooperationspartner auch in Zukunft den Vereinbarungen entsprechend verhalten wird, hängt von dem folgenden rationalen Kalkül ab: Eine zukünftige Missachtung der Spielregeln innerhalb einer Kooperation führt zum Verlust der Reputation und des damit verbundenen ökonomischen Werts. Sie ist deshalb nur sinnvoll, wenn durch den Bruch der Vereinbarungen ein Gewinn erzielt werden kann, der den Reputationsverlust überkompensiert. Ohne den Vertrauensvorschuss wäre es einfacher, durch opportunistisches Verhalten einen Vorteil zu erlangen, da kein Nachteil aufgrund eines Reputationsverlustes auszugleichen wäre. Eine in vergangenen Kooperationen erworbene Reputation senkt folglich die Wahrscheinlichkeit des opportunistischen Verhaltens eines Kooperationspartners.


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