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Das Konzept der Netzneutralität beschreibt die Gleichbehandlung sämtlicher Datenpakete aller Dienste und Nutzer im Internet. Die einzelnen Datenpakete werden also nicht nach irgendwelchen Kriterien diskriminiert oder priorisiert, sondern es gilt das First-In/First-Out Prinzip bei der Weiterleitung der Datenpakete. Dies gilt bei strikter Netzneutralität auch, wenn bei Überlast die Kapazitäten im Einzelfall nicht ausreichen, um alle Datenpakete verzögerungsfrei weiterzuleiten. Eine solche strikte Netzneutralität führt folglich zwar zu einer Nicht-Diskriminierung der Datenpakete, jedoch ist sie ökonomisch ineffizient. Die Ineffizienz resultiert aus der Gefahr der Verdrängung hochwertiger Dienste durch geringwertige Dienste, da die Qualität letzterer bei Datenstaus weniger in Mitleidenschaft gezogen wird (Crowding-Out).

Literaturhinweis: Kruse, J. (2011): Netzneutralität – Soll die Neutralität des Internets staatlich reguliert werden?, Working Paper 111 der Fächergruppe Volkswirtschaftslehre an der Helmut Schmidt-Universität Hamburg.

Dewenter, R. (2007): Netzneutralität, Working Paper 74 der Fächergruppe Volkswirtschaftslehre an der Helmut Schmidt-Universität Hamburg.



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