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Der Wert einer Genossenschaft (Gesamtwert der unternehmerischen Tätigkeit) wird für ihre Mitglieder (Nutzen aus der genossenschaftlichen Kooperation) durch den MemberValue operationalisiert und messbar gemacht. Der MemberValue setzt sich aus dem unmittelbaren, dem mittelbaren und dem nachhaltigen MemberValue zusammen. Der unmittelbare MemberValue beschreibt die Leistungsbeziehung zwischen der Genossenschaft und ihren Mitgliedern aus Mitgliedersicht. Es geht um die gemeinsam organisierten Leistungen mit den vereinbarten Standards und Konditionen. Der mittelbare MemberValue folgt aus der Eigentümerbeziehung zwischen Genossenschaft und Mitgliedern und bewertet die Verzinsung der Anteile sowie die Mitwirkungsrechte. Der nachhaltigen MemberValue stellt den Optionsnutzen der Mitgliedschaft dar und wird durch die aktuellen und zukünftigen Investitionen in Leistungen, Strategien, Strukturen und Organisationen konkretisiert. Die drei Wertelemente sind interdependent und fließen ausschließlich den Mitgliedern zu.

Literaturhinweis: Tschöpel, M. (2013): Die MemberValue-Strategie von Genossenschaftsbanken, in: Theurl, T. (Hrsg.), Münstersche Schriften zur Kooperation, Bd. 104, Aachen.

Theurl, T. / Böttiger, J.-M. (2007): Stakeholderorientierte Berichterstattung von Genossenschaften – Einordnung, Zielsetzung und Grundsätze des MemberValue-Reportings, Arbeitspapiere des Instituts für Genossenschaftswesen der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, Nr. 70, Münster



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