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Eine Lizenzkooperation stellt eine Institutionalisierungsform einer Lizenzierung dar. Als Lizenzierung wird die Übertragung eines Nutzungsrechtes an einem geistigen Eigentum (Technologien, Erfindungen, Wissen, Handelsmarken, Patente, Management-Verfahren o.Ä.) gegen Entgelt oder andere Kompensationsleistungen wie Lizenzaustausch, Kapitalbeteiligung, Rücklieferung bzw. Rückkauf bezeichnet. Die Übertragung der Nutzungsrechte kann in Form eines Lizenzvertrags oder einer Lizenzkooperation erfolgen. Während Lizenzverträge meistens für einen begrenzten Zeitraum geregelt werden, sind Lizenzverhältnisse zwischen Kooperationspartnern in Lizenzkooperationen durch längerfristige Zusammenarbeit und gegenseitiges Lernen gekennzeichnet.

Lizenzkooperationen finden in drei Formen statt:

1. Im Rahmen einer zentral gesteuerten Lizenzkooperation wird lediglich das Recht zur Nutzung der Technologie übertragen.

2. In technologiegenerierenden Lizenzkooperationen bekommt der Kooperationspartner zusätzlich das Recht, sich an der Weiterentwicklung der Technologie zu beteiligen.

3. Bei technologiediffundierenden Lizenzkooperationen kann die Technologie angewendet, weiterentwickelt und unterlizenziert werden.


Literaturhinweis:

Burr, W. (2005): Motive und Vorrausetzungen bei Lizenzkooperation, in: Zentes/Swoboda/Morschett (Hrsg.): Kooperationen, Allianzen und Netzwerke: Grundlagen, Ansätze, Perspektiven, Wiesbaden, S. 557-576.

Holtbrügge, D./Welge, M.K. (2015): Internationales Management: Theorien, Funktionen, Fallstudien, Stuttgart, S. 108 ff.



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