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Ein Leveraged Buyout (LBO) ist eine Transaktion, bei der ein überwiegend fremdkapitalfinanzierter, mehrheitlicher Erwerb der Anteile (oder Stimmrechte) eines (mitunter) börsennotierten Unternehmens stattfindet, welcher darauf abzielt, das Unternehmen unter die Kontrolle eines oder mehrerer (Finanz-)Investoren (bspw. Management, Mitarbeiter etc.) zu bringen und zu seinem Rückzug von der Börse („Delisting“) zu führen. Je nach Art des Investors sind gängige Formen eines (Leveraged) Buyouts das Management Buyout, das Management Buy-in, das Employee Buyout sowie das Owner Buyout.

Grundsätzlich ist der Begriff des Leveraged Buyout (LBO) jedoch weder in der Literatur noch in der Praxis einheitlich definiert. Vielmehr werden hiermit ähnliche und im Zusammenhang mit Private Equity stehende Unternehmenstransaktionen unter Zuhilfenahme eines hohen Anteils an Fremdkapital bezeichnet. Im Ursprung setzt sich der Begriff aus den Teilbegriffen „Leveraged“ und“ Buyout“ zusammen. Der Begriff „Buyout“ bezeichnet den Kauf bzw. die Übernahme eines Unternehmens. Der Begriff „Leveraged“ verweist auf den Leverage-Effekt im Rahmen der Übernahme, also auf die Übernahme unter hohem Einsatz von Fremdkapital.

Literaturhinweis:

Baumann, R. (2012): Leveraged Buyouts: Eine empirische Untersuchung der finanziellen Charakteristika, Vermögenseffekte und brancheninternen Effekte, Wiesbaden.



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