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Keiretsu (japanisch) bedeutet wörtlich "Reihe" oder "Linie". Unter einem „Keiretsu“ versteht man einen Verbund rechtlich und wirtschaftlich weitgehend selbständiger Unternehmen, die in Form einer festen Mitgliedschaft auf vielfältige Weise miteinander verwoben sind. Ein Keiretsu wird auch bezeichnet als Konglomerat einzelner Unternehmen, die untereinander durch Cross-Shareholdings verknüpft sind, um so eine stabile Unternehmensstruktur zu bilden, welche sich auch gegenüber Übernahmeangeboten oder bei großen Verlusten behaupten kann.

Keiretsu ist eine für Japan typische Form branchenübergreifender Unternehmenskooperation. Das Herzstück einer Keiretsu-Gruppe besteht meist aus einer Bank, einem Handels- und einem Industrieunternehmen. Diese Unternehmen bilden zusammen mit 20 bis 30 weiteren Geschäftspartnern unterschiedlicher Branchen den engeren Kreis der Gruppe. Insbesondere die Unternehmen des engeren Kreises treffen sich regelmäßig, um Informationen auszutauschen und die Geschäftspolitik zu koordinieren. Zusätzlich gehören zum weiteren Kreis eines Keiretsu schließlich noch Zulieferbetriebe von Unternehmen des engeren Kreises, so dass das Netzwerk aus insgesamt bis zu 100 Unternehmen besteht.



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