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Die Verfolgung einer Internationalisierungsstrategie bezeichnet die zunehmende Ausweitung des Auslandsengagements einer Unternehmung und ist mit entsprechenden Konsequenzen für die Unternehmensstruktur verbunden. Die organisatorische Umsetzung einer Internationalisierungsstrategie kann dabei in unterschiedlicher Form und Intensität erfolgen.

Ein Unternehmen, durchläuft im Zuge seines ausländischen Markteintritts häufig eine Entwicklung, die durch ein idealtypisches Phasenmodell abgebildet werden kann. Die Phasen des Internationalisierungsprozesses verdeutlichen die sukzessive Entwicklung von einfachen Exportbeziehungen mit benachbarten Ländern bis hin zu kapitalintensiven Engagements in weiter entfernten Staaten. Die nächsthöhere Phase geht dabei i.d.R. mit einem umfangreicheren Ressourceneinsatz, besserer Marktkenntnis und einer höheren Exportintensität einher.

Beispiel eines idealtypischen Phasenmodells:

1. Indirekter Export

2. Direkter Export

3. Vertragliche Vereinbarungen (z. B. Lizenzverträge oder Strategische Allianzen)

4. Vertriebs- und Produktionsniederlassungen (z. B. Tochterunternehmen, Joint Ventures oder Franchising)

Empirische Untersuchungen zeigen allerdings, dass häufig nicht dieser Entwicklungsprozess in Form eines Phasenmodells durchlaufen wird, sondern direkte Eintrittsstrategien gewählt werden.

Die (direkte oder indirekte) organisatorische Umsetzung einer Internationalisierungsstrategie in Form einer grenzüberschreitenden Unternehmenskooperation zeichnet sich allgemein durch folgende Merkmale aus: Rechtliche und in den kooperationsunabhängigen Bereichen wirtschaftliche Selbständigkeit der an der Kooperation beteiligten Unternehmen. Beteiligte aus unterschiedlichen Ländern, eher langfristig angelegte und freiwillige Zusammenarbeit, Gemeinsame und bewusste Koordination von Maßnahmen.

Der Verlauf einer internationalen Kooperation lässt sich analog zu inländischen Kooperationen durch einzelne Kooperationsphasen beschreiben.

Großunternehmen besitzen zumeist einen höheren Auslandsanteil am Gesamtumsatz als kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Zudem gehen sie seltener grenzüberschreitende Kooperationen mit Pari- oder Minderheitsbeteiligungen ein, sondern bestehen bei der Gründung von Tochtergesellschaften oder Gemeinschaftsunternehmen im Ausland auf eine Mehrheitsbeteiligung.


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