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Im Allgemeinen wird unter einer Integrierten Versorgung (IV) ein Netzwerk verstanden, das aus einer Kombination von Haus- und/oder Fachärzten, ärztlichen und nichtärztlichen Leistungserbringern aus dem ambulanten und/oder stationären Bereich sowie evtl. Apotheken besteht. Die Netzwerkmitglieder arbeiten prozessorientiert und koordiniert zusammen, um dem Patienten eine auf ihn abgestimmte, kontinuierliche und ganzheitliche Gesundheitsversorgung – im Idealfall bis zur Genesung – anzubieten. Ziel einer IV ist es, dass sich die Teilprozesse der Leistungserbringer zu einer gemeinsamen Wertschöpfungskette integrieren. Die Gesundheitsversorgung ist nach dem Konzept der Integrierten Versorgung als eine Einheit zu sehen. Dabei soll die Eingliederung der individuellen Leistungserbringer in eine patientenorientierte Gesundheitsversorgung erfolgen.

Unter Anwendung einer allgemeinen Definition von Kooperation kann Integrierte Versorgung wie folgt verstanden werden: Integrierte Versorgung ist eine Zusammenarbeit von mindestens zwei Leistungserbringern (verschiedener Sektoren), die es ihnen ermöglicht, den Patienten (Nachfragern) eine Gesundheitsversorgung anzubieten, die ein einzelner Leistungserbringer ohne diese Zusammenarbeit nicht oder nur ineffizient produzieren könnte. Diese Kooperation ist eine auf Zeit (meist langfristig) angelegte Zusammenarbeit zwischen rechtlich und wirtschaftlich unabhängigen Leistungserbringern, wobei die wirtschaftliche Unabhängigkeit im Bereich der Kooperation eingeschränkt ist


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