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Unternehmenskooperationen verbinden als sogenannte hybride Organisationsformen verschiedene Elemente der beiden alternativen Governancesysteme Markt und Hierarchie. Sie führen dadurch die Anreizvorteile des Markts mit den Absicherungsmöglichkeiten der Hierarchie zusammen. Der genaue Mix aus marktlichen und hierarchischen Koordinationsinstrumenten wird durch die konkrete Institutionalisierung (Ausgestaltung) der Kooperation festgelegt. Diese umfasst die Spielregeln der Zusammenarbeit innerhalb der Kooperation. Bei ihrer Festlegung ist auf eine optimale Kombination der beiden Effizienzkriterien Flexibilität und Stabilität zu achten.

Aus formalrechtlicher Sicht lassen sich Kooperationen auf der Grundlage formloser Vereinbarungen, Verträge, Kapitalbeteiligungen und Gemeinschaftsunternehmen unterscheiden. Den geringsten Institutionalisierungsgrad stellen Vereinbarungen ohne Rechtsverbindlichkeit dar. Eine rechtlich bindende Festlegung der Spielregeln ermöglicht der Abschluss eines Kooperationsvertrags. Ein- oder wechselseitige Kapitalbeteiligungen der Partner erhöhen die Exit-Kosten beim Austritt aus der Kooperation. Sie unterstreichen somit den Willen zur längerfristigen Zusammenarbeit und setzen einen Anreiz, den Kooperationsvertrag einzuhalten. Die stärkste Institutionalisierung ist schließlich in der Errichtung eines Gemeinschaftsunternehmens zu sehen.


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