A   B   C   D   E   F   G   H   I   J   K   L   M   N   O   P   Q   R   S   T   U   V   W   X   Y   Z
HomePage Reload page Edit Versions

Die Europäische Fusionskontrollverordnung (FKVO) wurde 1989 durch den Europäischen Rat verabschiedet und seitdem mehrfach novelliert. Die primäre Zielsetzung der FKVO liegt vor allem in der Aussonderung von wettbewerbspolitisch problematischen Fällen von Unternehmenszusammenschlüssen. Mit Hilfe der FKVO trifft die Europäische Kommission die Entscheidung, ob ein Zusammenschluss bewilligt werden soll oder nicht und wenn ja unter welchen Bedingungen. Sie soll als eine präventive Kontrollinstanz einen Schutz vor Marktmacht und Kartellbildung privater Unternehmen darstellen und sicherstellen, dass die Interessen aller Beteiligten, ganz im Sinne des Stakeholder-Ansatzes, gebührend berücksichtigt werden und keinem dieser Gruppen unzumutbare Nachteile durch etwaige Unternehmenszusammenschlüsse entstehen.

Die FKVO kommt dann zur Anwendung, wenn ein Unternehmenszusammenschluss grenzüberschreitenden Charakter besitzt und von gemeinschaftsweiter Bedeutung ist, d.h. wenn die Umsätze der beteiligten Unternehmen innerhalb des Gemeinschaftsgebiets bestimmte Schwellen überschreiten. Unterhalb dieser Schwellen kommt die nationale Fusionskontrolle zur Anwendung.


A   B   C   D   E   F   G   H   I   J   K   L   M   N   O   P   Q   R   S   T   U   V   W   X   Y   Z
HomePage Reload page Edit Versions

Impressum | © 2013 IfG Münster
IfG Münster
Am Stadtgraben 9 · 48143 Münster
(0251) 83-2 28 90 (Telefon) · (0251) 83-2 28 04 (Fax)