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Allgemein wird unter einer Due Diligence (DD) eine detaillierte und systematische Analyse von Daten und Informationen über eine Zielgesellschaft („Target") im Rahmen einer beabsichtigten Transaktion auf dem Markt für Unternehmen und Unternehmensteile verstanden, die dazu dient, die wesentlichen Merkmale aufzuzeigen, die den Kaufpreis beeinflussen werden. Relevante Transaktionen sind beispielsweise Akquisitionen von Unternehmen(-steilen), Fusionen, MBO, LBO, Sanierungs- oder Umstrukturierungs- vorhaben, IPO (Börseneinführungen), etc.

Der Begriff „Due Diligence" bezeichnet die „gebotene Sorgfalt", mit der vor einem Kauf oder Verkauf die möglichen Risiken und Chancen gegeneinander abgewogen werden müssen. Die Übersetzung macht deutlich, dass es kein Standardschema für eine Due Diligence geben kann: Bei der Übernahme eines gesamten Unternehmens mit einem hohen Transaktionsvolumen fordert die "gebotene Sorgfalt" sicherlich intensivere Untersuchungen als der Kauf einer Einzelsparte oder einer Immobilie. In jeder Due Diligence steht jedoch die Suche nach sog. Deal-Breakern im Vordergrund entscheidende Mängel, die zum Scheitern der geplanten Transaktion führen. Häufig können in einer Due Diligence aufgedeckte Risiken aber durch Preisabschläge, Garantien oder sonstige Zusagen an den Käufer ausgeglichen werden.

Es gibt verschiedenen Arten der Due Diligence. Zu diesen gehören: - Commercial DD - Financial DD - Operational DD - Tax DD - Legal DD - IT DD - Environmental DD - Cultural DD - Technical DD

Literaturhinweis:

GÖRTZ, B. (2006), Due Diligence als Schlüssel zum Erfolg von Mergers & Acquisitions, S. 521f.


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