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Eine Delegationsbeziehung bezeichnet eine (vertragliche) Vereinbarung zwischen zwei Parteien. In dieser Vereinbarung verpflichtet sich eine Partei bestimmte, mehr oder weniger präzise abgegrenzte, Aufgaben im Interesse der anderen Partei wahrzunehmen. Diese Partei tritt in die Position eines Vertreters, Treuhänders oder Agenten, die andere Partei übernimmt die Rolle des Prinzipals.

Delegationsbeziehungen spielen in arbeitsteiligen Wirtschaftssystemen eine große Rolle. Gründe hierfür sind die konstitutive Trennung von Eigentum und Kontrolle, aber auch die durch technischen Fortschritt induzierte Zunahme der Bedeutung spezifischen Wissens und spezifischer Fähigkeiten. Dabei geht mit einer Delegationsbeziehung ein Interessenskonflikt einher, der durch die divergierenden Zielfunktionen zwischen den beiden Parteien (Prinzipal-Agent) entstehen kann.


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