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Darunter werden die Anreiz-, Koordinations- und Kontrollstrukturen eines Unternehmens verstanden, entweder in einem objektiven Sinn der konkreten Ausgestaltung oder normativ im Sinne einer Ausgestaltung, die eine zuverlässigen und effizienten Leitung und Überwachung von Unternehmen ermöglicht. Der Zweck der Corporate Governance ist es, widersprüchliche Anforderungen der Stakeholder eines Unternehmens konfliktfrei und langfristig zu einem Ausgleich zu bringen. Manche Elemente sind in den Gesetzen des Privatrechts geregelt, die unterschiedlichen Rechtsformen von Unternehmen auch unterschiedliche Governanceelemente zuweisen. Andere Elemente beruhen auf Selbstverpflichtungen in Kodizes. Schließlich sind manche informelle Elemente Bestandteil der Unternehmenskultur.

In einem engen Begriffsverständnis umfasst die Corporate Governance die jeweiligen Entscheidungsmaßstäbe und Verhaltenspflichten für Unternehmensorgane, Unternehmensstrukturen und die Beziehung der Unternehmen zu ihren Aktionären und zu anderen Anspruchsgruppen (Stakeholdern). Bei einem anderen Begriffsinhalt liegt der Fokus auf der Trennung von Eigentum (Investoren) und Kontrolle (Manager) sowie auf Regelungen und Sachverhalten, die gewährleisten, dass Manager sich im Sinne der Eigentümer (Shareholder) der Unternehmung verhalten. In diesem eingeschränkten Begriffsinhalt stehen die Eigentümerinteressen im Mittelpunkt und etwaige Interessenskonflikte zwischen dem Management und den Eigentümern sollen im Interesse des Shareholder Value gelöst werden.


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