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Die Chicago School der Wettbewerbsökonomik geht davon aus, dass Wettbewerb grundsätzlich immer möglich ist. Es herrscht also ein großes Vertrauen in die Marktkräfte. Die Aufgabe der Wettbewerbspolitik ist es daher über effiziente Marktstrukturen und einen funktionierenden Wettbewerb dafür zu sorgen, dass mit der Größe von Unternehmen nicht auch deren wirtschaftliche Macht steigt. Gute Governancestrukturen von Unternehmen und Märkten sind in diesem Paradigma in der Lage, die Effizienz von Unternehmen und Volkswirtschaften zu steigern. Zur Beurteilung von Unternehmenskooperationen und M&A-Transaktionen sind die technische Effizienz, die mit der Größe von wirtschaftlichen Einheiten steigen kann, sowie die allokative Effizienz, die Hinweise auf das Entstehen von Marktmacht gibt, heranzuziehen. Beide gilt es gegeneinander abzuwägen (Vgl. Williamson Trade-Off).

Literaturhinweis:

Motta, M. (2009): Competition Policy. Theory and Practice, 12. Auflage, Cambridge.

Williamson, O. (1968): Economies as an Antitrust Defense: The welfare tradeoffs, The American Economic Review, 58 (1), S. 18–36.

Schwalbe, U./Zimmer, D. (2011): Kartellrecht und Ökonomie, 2. Auflage, Frankfurt am Main.


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