Forschungscluster I: Institutionenökonomische Analysen

Kooperationen in der Telekommunikation


Seit Beginn der Liberalisierung ändern sich die Rahmenbedingungen in der Telekommunikationsbranche ständig. Besonders aufgrund der technologischen und regulatorischen Änderungen sind die bisherigen Geschäftsmodelle kontinuierlich zu überarbeiten und anzupassen. Die Aufhebung der Monopolstellung der Deutschen Telekom, die Marktzutritte von Wettbewerbern auf allen Stufen der Wertschöpfungskette und die umfangreichen Regulierungsvorschriften stellen nur die grundlegendsten Veränderungen in der Telekommunikationswirtschaft in den vergangenen Jahren dar. Während die privatisierte Deutsche Telekom kontinuierlich Marktanteile verlor, konnten sich einige Konkurrenten dauerhaft am Markt etablieren.

Die steigenden Anforderungen an Mobilität sowie der technische Fortschritt führen darüber hinaus zu einer steigenden Vielfalt an Netzzugangstechniken, so dass Unternehmen neue Geschäftsmodelle entwickeln und in ihre Wertschöpfungskette integrieren. Durch dieses erhöhte Maß an Komplexität und Dynamik gewinnen Unternehmenskooperationen als Instrument der Unternehmensführung enorm an Relevanz.

Der Fokus dieses Forschungsprojektes liegt auf der Analyse von Kooperationsmodellen für den Telekommunikationssektor. Die bestehenden Ausgestaltungsformen können allgemein anhand der Kooperationsrichtung und dem Abdeckungsgrad der Wertschöpfungskette eingeordnet werden. Diese grobe Systematisierung soll im Rahmen des Forschungsprojektes verfeinert werden. Zusätzlich sollen die einzelnen Kooperationsformen auf ihre Erfolgsfaktoren hin analysiert werden. Als Zielsetzung sollen Handlungs- und Gestaltungsempfehlungen konkretisiert werden, auf welchen Ebenen mit welchen Partnern welche Art von Kooperation rentabel ist.

Sebastian Tenbrock (Fertigstellung 2012)

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