Weitere Tagungen und Workshops

  • Ursachen und Folgen der aktuellen Niedrigzinsen (2014)

    Was sind die Ursachen der aktuellen Niedrigzinsphase? Ist sie wirklich Folge der expansiven Geldpolitik, oder geht sie auf eine Sparschwemme („savings glut“) zurück, der keine hinreichenden Investitionsmöglichkeiten gegenüberstehen? Wirkt eine hohe Staatsverschuldung in diesem Zusammenhang möglicherweise sogar entlastend, indem sie negative Zinssätze verhindert? Oder sind negative Zinsen eine Chimäre, die weder theoretische noch empirische Relevanz hat?
    Zu diesen fundamentalen Fragen findet derzeit eine intensive Auseinandersetzung unter deutschen Top-Ökonomen statt, bisher allerdings überwiegend in Form einer E-mail-Diskussion. Der Workshop wird Gelegenheit bieten, die jeweiligen Argumente im unmittelbaren Gespräch unter ausschließlich eingeladenen Teilnehmern dieser Diskussion auszutauschen.

    Weitere Informationen

  • Parallelwährungen zum Euro – Lösung oder Verschärfung der Krise? (2013)

    Der am Freitag, den 30. August 2013, in Münster stattfindende Workshop zum Thema „Parallelwährungen zum Euro – Lösung oder Verschärfung der Krise“, ist ein gemeinsames Projekt der Professoren Dirk Meyer, Inhaber des Lehrstuhls für Ordnungsökonomik an der Helmut-Schmidt-Universität, Hamburg, und Ulrich van Suntum, Leiter des Instituts für Siedlungs- und Wohnungswesen (InSiWo) am Centrum für angewandte Wirtschaftswissenschaften in Münster (CAWM).
    National-, wie auch international-, wahrgenommene Experten aus Wissenschaft und Politikkonnten konnten für die Teilnahme an der Diskussion gewonnen werden und ermöglichen einen breiten Zugang zu einer differenzierten Analyse der aktuellen, bereits seit 2007 andauernden, europäischen Wirtschaftskrise. Die Vielzahl von unterschiedlichen Ansichten, Meinungen und Erfahrungswerten, zur Rolle und Eignung von Parallelwährungen, die ein breites Argumentations- und Diskussionsspektrum eröffnen, gewähren Zugang zur Beantwortung der zentralen Fragestellung, ob Parallelwährungen als Alternative und/oder Ergänzung der bisherigen Maßnahmen zur Überwindung der Krise beitragen können.

    Weitere Informationen

  • Non-standard Monetary Approaches in Macroeconomics (2012)

    Der international ausgerichtete Workshop zum Thema „Non-standard Monetary Approaches in Macroeconomics“ fand vom 12.-13. Juli 2012 in Münster statt. Unter den Teilnehmern waren Wissenschaftler aus England, Frankreich und Italien sowie Experten der Europäischen Zentralbank, des Instituts für Weltwirtschaft an der Universität Kiel und der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. Keynote-Speaker des Workshops war der damalige Chefvolkswirt der Deutschen Bank, Dr. Thomas Mayer.
    Die meist modelltheoretischen Aufsätze wurden in themenspezifischen Sessions präsentiert und intensiv diskutiert. Der von Prof. van Suntum präsentierte Beitrag  „Long term effects of fiscal and monetary policy in a stock-flow-consistent macro-framework” wurde von der Zeitschrift Kredit und Kapital zur Publikation angenommen und wird 2013 dort erscheinen.

  • Neudefinition der Sozialen Marktwirtschaft (2011)

    Das Institut für Siedlungs- und Wohnungswesen führte am 15. Juni 2011 in Zusammenarbeit mit der Bertelsmann Stiftung einen gemeinsamen Workshop zum Thema „Neudefinition der Sozialen Marktwirtschaft“ durch.
    Es ging darum, die ordoliberale Konzeption in der Tradition der Freiburger Schule mit der modernen Ökonomie zu spiegeln, kritisch zu hinterfragen und ggfs. zu modifizieren. Zudem soll die ordnungstheoretische Diskussion auch stärker als bisher international geführt werden. Aus diesem Grund wurden zahlreiche Vertreter aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft in das agora: das Seehotel  (Bismarckallee 47, 48151 Münster) eingeladen.

  • Glück im Diskurs zwischen Ökonomie und Philosophie (2010)

    Diese Konferenz soll einen Beitrag dazu leisten, Ökonomie, Philosophie und Religion (Theologie) wieder stärker miteinander ins Gespräch zu bringen und zu den gemeinsamen Wurzeln zu finden. Dabei geht es nicht nur um theoretische Fragestellungen; vielmehr werden elementare Fragen unserer gesellschaftspolitischen Wirklichkeit berührt.