Münsteraner Wohnungswirtschaftliche Gespräche (MWG)

  • MWG 29 (2018): Zu wenig Wohnungsneubau - Hat die Wohnungspolitik versagt?

    In Deutschland werden so viele Wohnungen gebaut wie seit Jahren nicht mehr, gebraucht aber werden noch mehr. In diesem Punkt sind sich alle Experten und auch die Politik weitgehend einig. Die Angebotsentwicklung wird vermutlich auch in Zukunft mit der Wohnungsnachfrage nicht Schritt halte nkönnen. Deutschland weist mit 3,2 Wohnungen pro 1.000 Einwohner insbesondere im Vergleich zu anderen europäishen Ländern (z.B. Schweiz: 6,4) eine deutlich niedrigere Bauintensität auf. Dabei ist von den hierzulande neugebauten Wohnungen nur etwa jede fünfte eine Mietwohnung. Dies alles führt zu Verknappung, Preissteigerung und Versorgungsschwierigkeiten, vor allem bei einkommensschwachen Haushalten. Die neue nordrhein-westfälische Landesregierung will deshalb vor allem durch den Abbau von (kostensteigernden) Regulierungen den erlahmten Wohnungsneubau wiederbeleben. Reicht dies allein schon aus? Was behindert den Wohnungsneubau, besonders im preiswerten Marktsegment? Wie sehen günstige Rahmenbedingungen für mehr Wohnungsneubau aus? Dies sind die Kernfragen des diesjährigen Symposiums, die im Kreis von Experten aus Wohnungspolitik, Wissenschaft und Praxis diskutiert werden.

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  • MWG 28 (2017): Reurbanisierung - Auswirkungen auf regionale Wohnungsmärkte
     

    Seit einigen Jahren ist in Deutschland ein zunehmender Urbanisierungstrend zu beobachten. Immer mehr Menschen wollen lieber in der Stadt als auf dem Land wohnen. Während früher das Eigenheim im Grünen auf der Liste der Wohnwünsche ganz weit oben stand, ist es heute trotz höherer Preise der Wohnraum in der Innenstadt. Schlagwörter wie Suburbanisierung und Stadtflucht, die bis zur Jahrtausendwende die Fachdiskussionen beherrschten, sind dem Begriff der Reurbanisierung ("Neue Stadtlust") gewichen. Für die regionalen Wohnungsmärkte bedeutet dies eine zunehmende Spreizung: boomende, hochpreisige Großstädte mit zu wenig Neubau auf der einen Seite und schrumpfende ländliche Räume mit zu viel Leerstand auf der anderen Seite.
    Hält dieser Urbanisierungstrend dauerhaft an oder ist er nur vorübergehend? Wie entwickeln sich  die Wohnwünsche der Haushalte? Wer sind die Gewinner und Verlierer dieses Prozesses? Wie wirkt sich dies alles auf die regionalen Wohnungsmärkte und damit auf die unternehmerische Wohnungswirtschaft aus? Wie soll die  Stadt von morgen aussehen? Dies sind die Kernfragen des diesjährigen Symposiums, die im Kreis von Experten aus Wohnungspolitik, Wissenschaft und Praxis diskutiert werden.

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  • MWG 27 (2016): Binnenwanderung, Zuwanderung, Flüchtlinge – Wird bezahlbarer Wohnraum noch knapper?

    Die Wohnungsnachfrage in den Ballungsräumen steigt durch vermehrte Binnen - und Zuwanderung sowie den Flüchtlingsstrom immer stärker an. Das Wohnungsangebot aber kann - trotz zunehmender Bautätigkeit - nicht Schritt halten. Durch den Nachfrageüberhang steigen die Mietpreise und die Kaufpreise von Immobilien. Bezahlbarer Wohnraum wird immer knapper. Ein schnelles und zielgerichtetes Handeln von Wohnungswirtschaft und von Wohnungspolitik ist gefragt. Zurzeit wird ein ganzes Bündel von Maßnahmen diskutiert und teilweise bereits umgesetzt. Dies reicht von einer neuen Sonderabschreibung und einer Absenkung der Anforderungen an die Energieeinsparung und den Lärmschutz über die Bereitstellung von Liegenschaften bis hin zu einer spürbaren Ausweitung des sozialen Wohnungsbaus.
    Welche Instrumente sollten vorrangig eingesetzt werden? Was können Wohnungswirtschaft und Kommunen leisten, was nicht? Ist eine Renaissance des sozialen Wohnungsbaus in Ballungsräumen die richtige Strategie? Dies sind die Kernfrage des diesjährigen Symposiums, die im Kreis von Experten aus Wohnungspolitik, Wissenschaft und Praxis diskutiert werden.

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  • MWG 26 (2015): Preisgünstiges Wohnen in wachsenden Städten

    Nach einer Phase der Stagnation sind in jüngster Zeit in Großstädten und Universitätsstädten deutliche Preissteigerungen bei Mieten und Immobilien zu beobachten. Von Mietpreisexplosion und Wohnungsmangel ist die Rede, und die Furcht vor Immobilienpreisblasen wächst. Die Bezahlbarkeit des Wohnens in Ballungsräumen ist deshalb wieder in den Mittelpunkt der wohnungspolitischen Diskussion gerückt. Instrumente wie die soziale Wohnraumförderung und die Mietpreisbremse sollen helfen, die Wohnungsknappheit zu beseitigen und Wohnraum bezahlbar zu machen.
    In welchem Ausmaß steigen die regionalen Immobilienpreise in welchen Marktsegmenten? Sind wohnungspolitische Ziele mit vertretbarem Aufwand zu erreichen? Helfen die bekannten und neu eingeführten Instrumente weiter und wie sind sie aus ökonomischer Sicht zu bewerten? Dies waren die Kernfragen des diesjährigen Symposiums, die im Kreis von Experten aus Wohnungspolitik, Wissenschaft und Praxis diskutiert wurden.

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  • MWG 25 (2014): Nachhaltigkeit oder Aktionismus - Gehen wir richtig mit dem Wohnen um

    Nachhaltigkeit wird derzeit groß geschrieben in der Wohnungspolitik. Nicht nur ökologisch, auch unter demografischen Gesichtspunkten sollen Wohnungen den Anforderungen der Zukunft gerecht werden.
    Für die Wohnungswirtschaft bedeutet das hohe Investitionen, auf Mieter, Eigentümer und Steuerzahler kommen zusätzliche Kosten zu. Gleichzeitig macht der Staat immer rigidere Vorgaben, und Instrumente der Vergangenheit wie sozialer Wohnungsbau und Mietpreisbremse werden wieder neu entdeckt. Passt das alles zueinander? Sind die langfristigen Folgendabei gut bedacht?

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  • MWG 24 (2013): Höhere Steuern, mehr Auflagen, Angebotsengpässe:
    Wird Wohnraum zum Luxusgut?

    Hohe Wohnungsnachfrage und eine über viele Jahre zurückhaltende Bautätigkeit lassen zurzeit die Mieten und Immobilienpreise, insbesondere in Großstädten, stark steigen. Es ist sogar von einer neuen Wohnungsnot die Rede. Unter Mangel an bezahlbarem Wohnraum leiden besonders Haushalte mit niedrigem Einkommen. Allerdings sind nicht alle regionalen Wohnungsteilmärkte von Wohnungsengpässen betroffen, angespannte und entspannte Wohnungsmärkte treten vielmehr gleichzeitig auf. Auf der anderen Seite gibt es zahlreiche Reglementierungen und Beschränkungen, die für Investitionszurückhaltung sorgen. Dazu gehören restriktive Mietrechtsänderungen, immer strengere bauliche Vorgaben, Abbau staatlicher Förderung, steuerliche Mehrbelastungen und anspruchsvolle Energiesparziele.
    Die tatsächliche Situation auf den Wohnungsmärkten stellt sich daher differenzierter dar als in der öffentlichen Wahrnehmung. Wie lassen sich die divergierenden Entwicklungen auf einen Nenner bringen? Wo liegen die Belastungsgrenzen der Investoren auf der einen und der Mieter auf der anderen Seite? Was kann und muss die Wohnungspolitik künftig leisten?

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  • MWG 23 (2012): Perspektiven der Wertentwicklung von Wohnimmobilien

    Wohnimmobilien genießen in Deutschland historisch bedingt eine hohe Wertschätzung als sichere Anlageform. Der Wohnimmobilienbesitz macht mit über 45 % den größten Anteil am Bruttovermögen der privaten Haushalte aus. In den letzten drei Jahrzehnten war die Immobilienpreisentwicklung in Deutschland relativ stabil; die Preise sind im Durchschnitt stetig, wenn auch nur leicht, angestiegen. Zurückzuführen ist dies u. a. auf eine fortwährende Zunahme der Wohnraumnachfrage infolge von Einkommenssteigerungen, einer wachsenden Zahl an Haushalten und einer großzügigen staatlichen Wohnungsbau- bzw. Wohnraumförderung.
    Wird sich diese Entwicklung in Zukunft fortsetzen, oder werden langfristige Trends wie Demografie, eine steigende Steuer- und Abgaben/ast oder stagnierende Einkommen die Immobilienpreise sinken lassen? Wird das Preisgefälle vom Süden, Westen und Norden zum Osten und von den Städten zum ländlichen Raum noch größer? Welche Faktoren bestimmen letztendlich die langfristige Wertentwicklung?

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  • MWG 22 (2011): Steigende Ansprüche, stagnierende Einkommen: Wie kann Wohnen bezahlbar bleiben?

    Die derzeit gute Wohnungsmarktlage sowie die leeren öffentlichen Kassen haben den Einsatz staatlicher Mittel für die Wohnraumförderung zurückgehen lassen. So schrumpft in Deutschland seit Jahren der Sozialwohnungsbestand. Auf der anderen Seite stellen der demografische Wandel, neue Wohnbedürfnisse, ökologische Notwendigkeiten und die Integration von Migranten neue Anforderungen an Wohnungen und Quartiere. Eine entsprechende Modernisierung der Bestände aber ist teuer und eine Überwälzung der Kosten auf die Mieter oft nicht möglich.
    Wie kann der Wohnungsbau für Investoren rentabel und gleichzeitig für die Nachfrager bezahlbar bleiben? Welche Rolle kann hier eine soziale Wohnungspolitik spielen? Welche Instrumente setzen andere Länder dafür ein und wie sind ihre Erfahrungen? Zahlreiche Experten aus der Wohnungswirtschaft, aus Wissen­schaft, Politik und Ver­waltung sind der Einladung des Instituts für Sied­lungs- und Wohnungswesen ge­folgt, um diese Fragen zu diskutieren und Schlussfolgerungen für die zukünftige Ausrichtung der Unternehmens- und der Wohnungspolitik zu ziehen.

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  • MWG 21 (2010): Krise, Steuern, Klimaschutz: Was kommt auf die Wohnungswirtschaft zu?

    Die Wohnungswirtschaft steht vor starken Belastungen. Die schon jetzt hohen steuerlichen Belastungen bei Erwerb, Nutzung und Verkauf dürften weiter zunehmen, nicht zuletzt durch steigende kommunale Abgaben und Gebühren. Auch stellt sich für Wohnungswirtschaft und Privateigentümer die Frage, wer die immer anspruchsvolleren Normen der Energieeffizienz bezahlen soll oder besser bezahlen kann. Schon die heute vorgeschriebenen Maßnahmen rechnen sich oft nicht und stellen vor allem Vermieter und ältere Selbstnutzer vor Probleme. Hinzu kommen die drohenden Verschärfungen der Richtlinien für den Wohnungsbereich aus Brüssel, die sowohl die unternehmerische Wohnungswirtschaft als auch die Privaten Haushalte belasten werden.
    Zahlreiche Experten aus der Wohnungswirtschaft, aus Wissenschaft, Politik und Verwaltung sind der Einladung des Instituts für Siedlungs- und Wohnungswesen gefolgt, um sich mit diesen absehbaren Belastungen sowie den miet- und steuerrechtlichen Hemmnissen energetischer Modernisierungsinvestitionen auseinanderzusetzen. Ein zentraler Diskussionspunkt waren auch die wohnungspolitischen Erfordernisse, wie z.B. ein an die neuen Anforderungen angepasstes Mietrecht.

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  • MWG 20 (2009): Wohnen, Leben, Einkaufen: Neuer Standortwettbewerb um Menschen

    Im Zuge der demografischen Entwicklung verändert sich die Konkurrenz der Wohnstandorte. Viele Ältere zieht es zurück in die Stadt, jüngere Familien werden Mangelware. Dabei rückt zunehmend die Lebensqualität des Wohnortes, aber auch des Quartiers in den Mittelpunkt. Umgekehrt erfordert ein attraktives Angebot an Infrastruktur, Einkaufsmöglichkeiten und Kultur gewisse Mindesteinwohnerzahlen. Daraus ergibt sich zunehmend die Notwendigkeit, Standortpolitik als integrierte Aufgabe zu sehen.
    Welche Kooperationsformen gibt es zwischen Einzelhandel, Wohnungsgesellschaften und Kommunen? Welche Standorte werden dabei künftig die Nase vorn haben, welche werden um ihre Zukunft kämpfen müssen? Kommt es zu einer Renaissance der größeren Städte? Welche Rolle spielen künftig Stadtteilpolitik und Quartiersmanagement?
    Zahlreiche Experten aus der Wohnungswirtschaft, aus Wissenschaft, Politik und Verwaltung sind der Einladung des Instituts für Siedlungs- und Wohnungswesen gefolgt, um sich mit der zukünftigen Wohnstandortentwicklung, der schärferen Wohnstandortkonkurrenz und den daraus folgenden Anforderungen an die Standortpolitik zu befassen. Neben staatlichen Einflussmöglichkeiten wurden vor allem auch mögliche Initiativen und Strategien der Privatwirtschaft diskutiert.

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  • MWG 19 (2008): Werthaltigkeit von Wohnungsbeständen

    Für Wohnungswirtschaft und Privateigentümer ist die Werthaltig­keit der Woh­nungsbestände, sei es unter Renditegesichtspunkten oder aus Alterssiche­rungs­gründen, von elementarer Bedeutung. Stetige Wertzuwächse der Wohnimmobi­lien in Deutschland gehören jedoch – so hat es den Anschein - der Vergangenheit an. Im ländlichen Raum und an unattraktiven Standorten sind Preis­abschläge keine Seltenheit mehr. Dies gilt mittlerweile auch für die großen Wohnungs­pakete, die in den vergan­genen Jahren den Besitzer gewechselt haben.
    Sind wegen des geringen Neubau­volu­mens über kurz oder lang wieder Preissteigerun­gen zu erwarten, oder muss wegen sinkender Bevölkerungszahlen mit dauerhaf­ten Wertverlusten gerechnet werden? Was kann getan werden, um Wertverluste zu vermeiden?
    Namhafte Experten aus der Wohnungswirtschaft, aus Wissen­schaft, Politik und Ver­waltung sind der Einladung des Instituts für Sied­lungs- und Wohnungswesen ge­folgt, um sich mit den anstehenden Herausforderungen für die Wohnungs­wirt­schaft, mit den steuerlichen Rahmenbedingungen für Wohneigentum sowie mit Strate­gien zur Wertsteigerung von Wohnungsbeständen zu befas­sen. Die energe­tische Modernisierung von Wohnungsbeständen und deren Wirt­schaftlichkeit sowie regionale Aspekte der Wertbeständigkeit von Wohnimmobilien wurden eben­falls ausführlich dis­kutiert.

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  • MWG 18 (2007): Kommunalisierung der Wohnungs- und Stadtentwicklungspolitik

    Die Ansprüche und Anforderungen an kommunale Wohnungspolitik werden in den kommenden Jahren steigen. Die ungebrochene Nachfrage nach preisgünsti­gem Wohnraum in den Ballungsräumen bei gleichzeitig bröckelnden Sozialwoh­nungsbeständen und die Zunahme von Problemquartieren erzeugen wachsenden Handlungsdruck. Die hete­rogenen Entwicklungen auf einzelnen lokalen Wohnungsmärkten mit zeitgleich wachsenden und schrumpfenden Tendenzen verlangen zunehmend dezentrale Lösungen. Die finanziellen und rechtlichen Möglichkeiten der Kommunen sind aber bisher nicht im erforderlichen Umfang gewachsen.  
    Namhafte Experten aus der Wohnungswirtschaft, aus Wissen­schaft, Politik und Ver­waltung sind der Einladung des Instituts für Sied­lungs- und Wohnungswesen ge­folgt, um sich mit dem durch veränderte Verhältnisse entstandenen Hand­lungsbedarf in der Wohnungs- und Stadtentwicklungspolitik auseinanderzusetzen und sowohl kommunale als auch unternehmerische Wohnungsmarktstrategien und die künftige Rolle der Landespolitik zu diskutieren.

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  • MWG 17 (2006): Zukunft Wohnen: Wohnwünsche und Zielgruppen

    Die Wohnungsnachfrage wird künftig eine neue Qualität gewinnen. Trotz sin­kender Bevölkerung wird die Zahl der Haushalte weiter zunehmen, die Wohn­flächen­nachfrage wird weiter steigen. Aber die Nachfrager werden im Durch­schnitt älter sein, und ihre Wohnwünsche werden vielschichtiger.
    Welche Rolle wird dabei künftig das Wohneigentum spielen? Wird es eine Renaissance der Stadt­wohnung geben? Wie sieht die marktgängige Wohnung der Zukunft aus? Ist mit stagnierenden Einkommen oder mit weiter wachsender Kaufkraft zu rech­nen? Wer sich im Markt behaupten will, muss diese Fragen beantworten können. Die Wohnungswirtschaft kann eine nachfragegerechte Bestandsoptimierung und einen gezielten Wohnungsneubau nur dann erfolgreich betreiben, wenn sie ihre künftigen Zielgruppen klar umreißt und ihre Angebote auf diese zuschneidet.
    Namhafte Experten aus der Wohnungswirtschaft, aus Wissen­schaft, Politik und Ver­waltung sind der Einladung des Instituts für Sied­lungs- und Wohnungswesen ge­folgt, um künftige Wohntrends und Anforderungen an die Wohn­qualität ebenso wie unternehmerische Strategien und wohnungspolitische Handlungs­optionen zu diskutieren.

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  • MWG 16 (2005): Zukunft der Wohnimmobilie - alte Bestände und neue Investoren

    In der Wohnungswirtschaft zeichnet sich ein Paradigmenwechsel ab, weg von der bloßen Bestandsbewirtschaftung hin zu einem strategischen Portfolio-Manage­ment. Wohnungsbestände werden zunehmend stärker unter strengen Rendite­gesichtspunkten – einschließlich der Privatisierungsoption – bewirt­schaftet. Die Gründe dafür scheinen auf der Hand zu liegen, stehen doch den gestiegenen Bonitätsanforderungen erhöhte Risiken und niedrigere Rendite­erwartungen aufgrund der demografischen Entwicklung gegenüber. Gleichzeitig zeigen aber ausländische Pensionsfonds ein starkes Interesse am Erwerb großer Wohnungs­bestände. Offenbar sehen sie bei den deutschen Wohnungsgesell­schaften und auf dem hiesigen Immobilienmarkt erhebliche Effizienz- bzw. Wertsteigerungs­potentiale.
    Namhafte Experten aus der Wohnungswirtschaft und dem Bankenbereich, aus Wissen­schaft, Politik und öffentlicher Verwaltung sind der Einladung des Instituts für Sied­lungs- und Wohnungswesen gefolgt, um über die Ursachen dieser neuen Entwicklungen sowie die Folgen für die deutsche Wohnungswirt­schaft und die Wohnungspolitik zu diskutieren.

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  • MWG 15 (2004): Leben und Wohnen in einer alternden Gesellschaft

    Die absehbaren Verschiebungen im Altersaufbau der Gesellschaft werden sich auf jeden Lebensbereich auswirken. Auch die Nachfrage nach Wohnraum wird sich quantitativ und qualitativ verändern. Bei einer insgesamt schrumpfenden Bevölkerung werden immer mehr ältere Menschen länger in ihren Wohnungen und Wohnquartieren bleiben wollen. Sie werden altersgerechte Wohnungen sowie Service- und Dienstleistungen nachfragen, allerdings bei relativ sinkenden (Ruhestands-)Einkommen. Der Anteil der Haushalte mit niedriger Umzugsbe­reitschaft wird steigen, Wohnungswechsel dürften seltener werden.
    Diese Verän­derungen fordern die Wohnungswirtschaft, aber auch die Wohnungs- und Städtebaupolitik zum Handeln heraus. Gefragt sind Wohnkonzepte, welche auf die Bedürfnisse der älteren Menschen abgestimmt sind, innovative städtebauliche Lösungsansätze für die Wohnungsbestände und eine zielorientierte Wohnungs­politik. Das Symposium hat sich mit den Konsequenzen, die sich aus der Alterung der Gesellschaft für Politik und Wohnungswirtschaft ergeben, beschäftigt.

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  • MWG 14 (2003): Wohneigentum und Altersvorsorge

    Nicht weniger als 42 Prozent des Bruttovermögens der privaten Haushalte sind in Immobilien angelegt. Diesem herausragenden Stellenwert bei der privaten Altersvorsorge wird die Behandlung des Wohneigentums im staatlichen Fördersystem (sog. Riester-Rente) bisher nicht gerecht. Es werden vor allem die Komplexität und Inflexibilität des Entnahmemodells, die Nichtberücksichtigung von Immobilien bei der betrieblichen Altersvorsorge sowie die Vernachlässigung von vermietetem Wohneigentum beklagt. Inzwischen hat die Wohnungspolitik darauf reagiert und sich eine bessere Einbeziehung des Wohneigentums in die Förderung der Altersvorsorge zum Ziel gesetzt. Aber auch die Wohnungswirtschaft selbst ist gefordert. Gefragt sind innovative Modelle, beispielsweise für die Wohneigentumsbildung aus dem Mietwohnungsbestand und die Vermögensumschichtung von zu groß gewordenen Eigenheimen in altengerechte Wohnformen.
    Namhafte Experten aus der Wohnungswirtschaft und dem Bankenbereich, aus Wissenschaft, Politik und Verwaltung sind der Einladung des Instituts für Siedlungs- und Wohnungswesen gefolgt, um die Einbeziehung des Wohneigentums in die private Altersvorsorge aus verschiedenen Blickwinkeln zu diskutieren.

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  • MWG 13 (2002): Stadtumbau West - Wohnungspolitische Lösungsansätze

    Der demografische Wandel mit rückläufiger Bevölkerungszahl und dramatischer Veränderung der Haushaltsstrukturen stellt die Wohnungswirtschaft vor große Herausforderungen. Leerstände, Segregationstendenzen und soziale Konflikte drohen sich gegenseitig zu verstärken, wie die Erfahrung in den neuen Bundesländern zeigt. Aber auch strukturschwache Regionen und wenig attraktive Wohnquartiere in den alten Ländern sehen sich zunehmend mit ähnlichen Entwicklungen konfrontiert. Die daraus resultierenden Probleme werden sich nur durch eine gemeinsame Anstrengung von Wohnungswirtschaft und Kommunalpolitik lösen lassen. Gefragt ist in Zukunft eine integrierte Stadtentwicklungspolitik, in der Wohnungsbau, Städtebauförderung und kommunale Sozialpolitik wesentlich enger miteinander verzahnt sind als bisher.
    Angesehene Experten aus der Wohnungswirtschaft und dem Bankensektor, aus Wissenschaft, Verwaltung und Politik sind der Einladung des Instituts für Siedlungs- und Wohnungswesen gefolgt, um die Erfahrungen mit dem Stadtumbau Ost in den neuen Ländern und mit bereits laufenden Pilotprojekten zum Stadtumbau West zu diskutieren.

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  • MWG 12 (2001): Wohnen morgen - aber wie?

    Die deutliche Ausweitung des Wohnungsangebotes in den vergangenen Jahren hat fast überall zu entspannten Wohnungsmärkten geführt. Damit wird die künftige Wohnungsnachfrage zum entscheidenden Parameter für die weitere Wohnungsmarktentwicklung. Über das Ausmaß der mittel- und langfristigen Wohnungsnachfrage besteht indessen Unsicherheit. Absehbar ist jedoch, dass die Anforderungen der Nachfrage an Architektur, Wohnungsausstattung, Wohnqualität, Wohnstandort und Wohnumfeld steigen werden. Stärker als bisher werden die Wünsche der Nachfrager die Planungen von Investoren, Wohnungs- und Bauwirtschaft, Architekten, Kommunen und die Wohnungspolitik beeinflussen.
    Namhafte Experten aus der Wohnungswirtschaft und dem Bankensektor, aus Wissenschaft, Verwaltung und Politik sind der Einladung des Instituts für Siedlungs- und Wohnungswesen gefolgt, um die Konsequenzen aus diesen Veränderungsprozessen zu diskutieren.

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  • MWG 11 (2000): Neue Rollenverteilung in der Wohnungspolitik

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  • MWG 10 (1999): Bestandsorientierung der sozialen Wohnungspolitik

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  • MWG 9 (1998): Wohnungs- und Immobilienmärkte morgen

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  • MWG 8 (1997): Wohnungspolitik bei leeren öffentlichen Kassen

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  • MWG 7 (1996): Energiesparendes Wohnen: Konzepte - Instrumente - Wirtschaftlichkeit

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  • MWG 6 (1995): Kostengünstiges Bauen: Warum nicht?

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  • MWG 5 (1994): Wohnen 2000 - Impulse für neue Unternehmensstrategien

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  • MWG 4 (1993): Wohnungspolitik in Deutschland - Alte Rezepte oder neue Akzente?

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  • MWG 3 (1991): Wohnungswirtschaft ohne Grenzen - Der deutsche Wohnungs- und Kapitalmarkt in den 90er Jahren

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  • MWG 2 (1990): Wohnungswirtschaft ohne Grenzen - Neue Perspektiven für NRW und seine Regionen?

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  • MWG 1 (1989): Wohnungswirtschaft ohne Grenzen - Chancen und Risiken nach 1992

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