Acht Schritte zur Promotion

Im Mittelpunkt der Promotion steht die Anfertigung einer Dissertation, die neue wissenschaftliche Ergebnisse enthält. Erforderlich ist darüber hinaus ein Promotionsstudium. Im Einzelnen setzt eine Promotion die folgenden Schritte voraus:

  1. Abschluss eines vorhergehenden Studiums von mindestens 8 Semestern. Dabei handelt es sich regelmäßig um ein Studium der Wirtschaftswissenschaften (Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre, Wirtschaftsinformatik). Eine Zulassung ist aber auch bei einem anderen vorhergehenden Studium möglich (siehe § 3 der Promotionsordnung). Zweifelsfragen klärt der Promotionsausschuss.
  2. Übernahme der Betreuung durch einen Professor/eine Professorin. Der Betreuer/die Betreuerin muss die Übernahme der Betreuung schriftlich gegenüber dem Promotionsausschuss dokumentieren. Mit dem Promovenden ist eine Betreuungsvereinbarung abzuschließen. Mit dem Betreuer/der Betreuerin klären Sie das Thema Ihrer Dissertation und den Inhalt Ihres Promotionsstudiums. Häufig sind die Promovenden Lehrstuhlmitarbeiter/Lehrstuhlmitarbeiterin bei dem Betreuer/der Betreuerin.
  3. Antrag auf Zulassung zum Promotionsverfahren. Sobald die Betreuung geklärt ist, stellen Sie einen Antrag auf Zulassung zum Promotionsverfahren.
  4. Einschreibung und Promotionsstudium. Jeder Doktorand/jede Doktorandin muss ein Promotionsstudium absolvieren. Hierzu ist eine Einschreibung beim Studierendensekretariat nötig. Die Einschreibung soll bis zur Abgabe der Dissertation bestehen bleiben. Die Leistungsnachweise für das Promotionsstudium sind innerhalb der Zeit der Einschreibung zu absolvieren.
  5. Anfertigung der Dissertation. Unter wissenschaftlicher Leitung des Betreuers/der Betreuerin ist eine Doktorarbeit selbständig anzufertigen. Fragen hierzu sind mit dem Betreuer/der Betreuerin zu klären. Die Dissertation kann eine Monographie oder eine kumulative Dissertation sein. Die Doktorarbeit wird von zwei Gutachtern schriftlich bewertet.
  6. Antrag auf Zulassung zur Promotionsprüfung. Mit diesem Antrag des Doktoranden/der Doktorandin wird die Prüfung eröffnet. Sie umfasst die Begutachtung der schriftlichen Arbeit (Dissertation) sowie die Disputation.
  7. Disputation. In der Disputation diskutiert der Doktorand/die Doktorandin die Ergebnisse der Dissertation mit einer Prüfungskommission.
  8. Veröffentlichung. Nach Abschluss des Promotionsverfahrens ist die Dissertation unter Beachtung von Druckauflagen zu veröffentlichen.