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Oliver Kaltenegger

CERES untersucht Markthochlauf von Wasserstoff im vom BMBF geförderten HYPAT-Projekt

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert ab sofort 16 Projekte der Wasserstoff-Grundlagenforschung. Die Projekte sind Gewinner der ersten Runde des BMBF-Ideenwettbewerbs „Wasserstoffrepublik Deutschland“ im Bereich Grundlagenforschung. Die Projekte ergänzen die drei industriegeführten Wasserstoff-Leitprojekte, die ebenfalls noch im Frühjahr starten sollen.

Der Lehrstuhl für Mikroökonomik, insbesondere Energie- und Ressourcenökonomik, forscht zusammen mit seinen Projektpartnern (vgl. unten) in HYPAT: „Globaler H2-Potenzialatlas – nachhaltige Standorte in der Welt für die grüne Wasserstoffwirtschaft von morgen“.

Die notwendige Deckung der Nachfrage nach grünem Wasserstoff und Syntheseprodukten aus Ländern mit günstigen klimatischen und geographischen Voraussetzungen wird in abgeschlossenen und laufenden Vorhaben überwiegend aus einer technisch-ökonomischen Perspektive behandelt und ist i.d.R. auf einzelne Länder oder Regionen beschränkt. In Übereinstimmung mit den Zielsetzungen der deutschen Nationalen Wasserstoffstrategie (NWS), den internationalen Übereinkommen zum Klimaschutz und sowie den Sustainable Development Goals (SDG) sowie weiterhin unter der Berücksichtigung der aktuellen Wasserstoffstrategie der EU soll in dem hier vorgeschlagenen Vorhaben ein umfassender, globaler Wasserstoffatlas (inklusive Syntheseprodukte) entwickelt werden. Mit dem hier entwickelten Antrag sollen erstmals umfassend auf der Basis eines neuen methodischen Ansatzes und eines Analyserasters mögliche Partnerländer Deutschlands in einer zukünftigen Wasserstoffwirtschaft identifiziert und tiefgehend analysiert werden.

In den nächsten 36 Monaten untersuchen Professor Andreas Löschel und sein Team Anreizsysteme mit einem internationalen H2-Angebots-/Nachfrage-Modell. Zudem werden experimentelle Befragungen bei Entscheidungsträgern in der Zivilgesellschaft in ausgewählten Produktionsländern durchgeführt.

Projektpartner: Lehrstuhl für Mikroökonomik, insbesondere Energie- und Ressourcenökonomik, der WWU Münster, Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI, Fraunhofer-Einrichtung für Energieinfrastrukturen und Geothermie IEG, Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE, Deutsches Institut für Entwicklungspolitik, Energy Systems Analysis Associates - ESA² GmbH.

Pressemitteilung des Bundesministeriums: Link