|
Marvin Gleue

Vorstellung der Thesen zum Klimaschutz bei der Herbst-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz

Gemeinsam mit Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck, Weihbischof Rolf Lohmann und Msgr. Pirmin Spiegel stellte Professor Andreas Löschel bei der Herbst-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz die „10 Thesen zum Klimaschutz“ im Rahmen eines Pressegespräches vor. Den Expertentext der Kommission für gesellschaftliche und soziale Fragen der Deutschen Bischofskonferenz hatte er als Mitglied der Arbeitsgruppe für ökologische Fragen mit erarbeitet.

Die Umwelt- und Sozialenzyklika Laudato si’ von Papst Franziskus benennt den gegenwärtigen Klimawandel als „eine der wichtigsten aktuellen Herausforderungen an die Menschheit“. In seinem Beitrag stellt Professor Löschel dar, dass trotz umfangreicher wissenschaftlicher Erkenntnisse zum Klimawandel bisher kaum Maßnahmen zu einem wirksamen Klimaschutz ergriffen wurden. Größeres Engagement im Klimaschutz müsse sowohl den politischen Rahmen – bis spätestens 2050 sollte Deutschland das Ziel der Treibhausgasneutralität erreichen – als auch die individueller Ebene durch einen möglichst klimaschonenden Lebensstil umfassen. Um diese Ziele zu erreichen, müsse die Politik jedoch alle Bürgerinnen und Bürger umfassend einbinden und sozialen Ungerechtigkeiten vorbeugen, da mit größeren Anstrengungen für den Klimaschutz auch zwangsläufig erhebliche Einschnitte verbunden seien. Der Kirche kommt eine besondere Bedeutung bei der Bewahrung der Schöpfung zu.

Das komplette Statement von Prof. Löschel ist unter folgendem Link zu finden: https://dbk.de/fileadmin/redaktion/diverse_downloads/presse_2019/2019-158d-Herbst-VV-Pressegespraech-Amazonassynode-und-Klimadebatte-Statement-Prof.-Loeschel.pdf.