Zusammenschlüsse von Volks- und Raiffeisenbanken – Eine theoretische Aufarbeitung und strukturierte Analyse des Fusionsprozesses unter Berücksichtigung genossenschaftlicher Spezifika

Arts, Vanessa


Zusammenfassung
Genossenschaftsbanken weisen mit ihren Spezifika eine einzigartige Unternehmens-Governance im deutschen Bankenmarkt auf. Diese wird geprägt durch den Förderauftrag, die besonderen Entscheidungsfindungsregeln, das Identitäts-, das Regional- und das Subsidiaritätsprinzip. Diese Spezifika spielen in jeder Phase des Fusionsprozesses eine direkte oder indirekte Rolle und können den Fusionsverlauf positiv oder negativ beeinflussen. Zusätzlich weisen die Spezifika in ihrer Wirkung Interdependenzen auf. Das genossenschaftliche Fusionsmanagement muss deshalb die unterschiedlichen Wirkungskanäle der Spezifika bei der Durchführung des Fusionsprozesses berücksichtigen. Das bedeutet unter anderem, dass das besondere Beziehungsgefüge zwischen den Mitgliedern, den Mitarbeitern und den Kunden im Rahmen einer Fusion nicht verloren gehen darf. Im vorliegenden Arbeitspapier erfolgt daher eine theoretische Aufarbeitung und strukturierte Analyse eines typischen Fusionsprozesses von Volks- und Raiffeisenbanken unter Berücksichtigung der genossenschaftlichen Spezifika. Daraus werden in diesem Arbeitspapier Handlungsempfehlungen für das Fusionsmanagement abgeleitet und vorgestellt.

Schlüsselwörter
Fusionen; Zusammenschlüsse; Merger; Fusionsprozess; Fusionsmanagement; Genossenschaftsbanken; Volksbanken; Raiffeisenbanken; Volks- und Raiffeisenbanken; Genossenschaft; Genossenschaftliche Spezifika



Publikationstyp
Bericht (Arbeits-, Forschungs-, Jahresbericht)

Begutachtet
Nein

Publikationsstatus
Veröffentlicht

Jahr
2015

Herausgeber
Institut für Genossenschaftswesen der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster

Anzahl der Seiten
49

Band
153

Reihe
Arbeitspapiere des Instituts für Genossenschaftswesen der Westfälischen Wilhelms-Universität

Ort
Münster

Sprache
Deutsch

Gesamter Text