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wissen.leben | WWU Münster 


 

Informationen Inlandsanrechnungen


Die Anrechnung von Studien- und Prüfungsleistungen ist in den Prüfungsordnungen der Bachelor- und Masterstudiengänge geregelt. Die Prüfungsordnungen finden Sie im Downloadbereich.

Ausführliche Informationen zur Anrechnung bei einem Hochschulwechsel finden sie in unserem Merkblatt, in den FAQ Inlandsanrechnung oder auf den Seiten des Studierendensekretariats.

Das Prüfungsamt der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät stellt die zur Einschreibung in höhere Fachsemester benötigte Einstufungsempfehlung aus. Die Einstufungsempfehlung für ein höheres Fachsemester erhält man beim Prüfungsamt persönlich während der Sprechzeiten oder auf Antrag per Post, wenn ein adressierter und frankierter Rückumschlag beigefügt wurde. Das Prüfungsamt benötigt für die Ausstellung der Einstufungsempfehlung eine offizielle Bescheinigung aller auswärtig erbrachten Leistungen.

Einstufungsempfehlungen sind weder für das Studierendensekretariat verbindlich, noch sind sie gleichbedeutend mit einer Anrechnung von Prüfungsleistungen!

Das Anrechnungsverfahren für an anderen Universitäten oder sonstigen Einrichtungen erbrachte Prüfungsleistungen kann erst dann eingeleitet werden, wenn sich der Antragsteller bereits an der WWU Münster für einen der Studiengänge BWL/VWL/WI immatrikuliert hat. Vorab ist keine Anrechnung möglich!

Eine pauschale Antwort (oder „unverbindliche Tendenzaussage“) auf die Frage, wie welche auswärtig erbrachten Prüfungsleistungen an der hiesigen Fakultät angerechnet werden, ist nicht möglich. Solche Fragen werden im Zuge von Anrechnungsverfahren beantwortet, die erst nach der Immatrikulation eingeleitet werden können.

Eine auswärtig erbrachte Prüfungsleistung kann nur angerechnet werden, wenn sie formal  und inhaltlich gleichwertig ist. Das Prüfungsamt überprüft zunächst die formale Gleichwertigkeit (ECTS Punkte, Prüfungsmodalitäten etc.) und leitet die Unterlagen dann an die zuständigen Fachvertreter weiter, die über die inhaltliche Gleichwertigkeit entscheiden wird.

 

Um das Anrechnungsverfahren einleiten zu können, werden folgende Unterlagen benötigt:


  1. Antrag auf Anrechnung
  2. Studentenausweis zum Nachweis der Immatrikulation in Münster für BWL, VWL oder WI
  3. Leistungsnachweis aller bestandenen Prüfungsleistungen (Einzelnachweise oder Zeugnisse, sog. „Hochschulwechslerbescheinigung“, erhältlich beim Prüfungsamt der ursprünglichen Universität)
  4. Inhaltsangaben der Veranstaltungen, auf die sich die Leistungsnachweise beziehen. Diese sollten nicht selbst verfasst sein, sondern von der auswärtigen Universität stammen (z.B. Gliederungen  von Veranstaltungen oder von Dozenten abgezeichnete Inhaltsangaben). Modulbeschreibungen allein reichen nicht aus! (siehe FAQ Frage 2)
  5. Nachweise über die Dauer der geschriebenen Klausuren und Nachweise über die Anzahl der ECTS Punkte pro Fach.
Das Anrechnungsverfahren kann – je nach Umfang – einige Wochen in Anspruch nehmen. Es ist empfehlenswert, sich für alle Klausuren anzumelden, an denen man teilnehmen möchte. Wird eine Prüfungsleistung anerkannt, erfolgt automatisch eine Aufhebung der Klausuranmeldung (siehe FAQ Frage 6). Unvollständige Anrechnungsunterlagen führen zu einer erheblichen Verzögerung des Anrechnungsverfahrens.

Das Prüfungsamt ist dazu verpflichtet, die vorher besuchten Hochschulen um entsprechende Aufklärung über dort erbrachte Leistungen zu bitten. Generell ist es nicht möglich, ein an einer anderen Hochschule im Geltungsbereich des Grundgesetzes endgültig nicht bestandenes Studium im gleichen Studiengang und der hiesigen Fakultät fortzusetzen.

 

 

FAQ - Inlandsanrechnungen


1. Ich weiß noch nicht, ob ich wirklich an der Uni Münster studieren möchte. Das würde davon abhängen, wie viele Leistungen mir angerechnet werden.


Bevor Sie sich nicht in einem wirtschaftswissenschaftlichen Studiengang der WWU Münster eingeschrieben haben, können wir Ihnen weder offiziell noch unverbindlich sagen, welche Prüfungsleistungen wie angerechnet werden.

Ein Hochschulwechsel stellt in diesem Sinne ein gewisses „Risiko“ dar. Einen ersten Anhaltspunkt erhält man, wenn man die in den Modulbeschreibungen beschriebenen Leistungsinhalte und -anforderungen vergleicht.
 

2. Was versteht man unter „offiziellen“ Inhaltsangaben?


Wenn über die inhaltliche Anrechenbarkeit entschieden werden soll, muss ersichtlich sein, welche die in der besuchten Vorlesung behandelten und in der Notenübersicht als geprüft ausgewiesenen Inhalte waren. Die Anforderung „offiziell“ bedeutet, dass Inhaltsangaben nicht selbst erstellt werden dürfen.

Hier sind Beispiele, was akzeptabel ist und was nicht:

In Ordnung wird nicht akzeptiert
Skripte oder deren Inhaltsverzeichnisse Ausschließlich die Modulbeschreibung als Inhaltsnachweis
Folien Selbst erstellte Dokumente
Selbst erstellte Word-Dokumente, deren inhaltliche Richtigkeit durch die alte Hochschule bestätigt wurde (Stempel und Unterschrift reichen) kopierte Inhaltsverzeichnisse aus Büchern
Liste der behandelten Literatur  
Buchinhaltsverzeichnis, wobei offiziell bestätigt ist, dass Kapitel x - y Gegenstand der Veranstaltung waren  
WWW-Links  
alte Klausuren, Übungsaufgaben, Vorlesungs-Mitschriften  

3. Wie ausführlich müssen die Inhaltsangaben sein?

Es ist im Interesse des Antragsstellers/ der Antragstellerin, dass die Inhaltsangaben hinreichend aussagekräftig sind. Der die inhaltliche Gleichwertigkeit prüfende Professor oder Dozent kann bei nicht ausreichenden Unterlagen auch ein Fachgespräch im Sinne einer mündlichen Prüfung verlangen.

Man kann z.B. die Inhaltsverzeichnisse von Skripten einreichen und/oder das gesamte Skript.

4. Ich habe die Inhaltsnachweise für drei Veranstaltungen, der vierte Nachweis fehlt mir noch. Kann ich den nachreichen?

Nein. Es können nur vollständige Anrechnungsunterlagen bearbeitet werden.  Sie können einen weiteren Antrag stellen, wenn für diesen die Unterlagen wiederum vollständig sind.

5. Wann kann oder muss ich meinen Anrechnungsantrag einreichen?

Sie können die Anrechnung beantragen, sobald Sie sich an der WWU Münster eingeschrieben haben und dies nachweisen können. Um an den Prüfungen des Semesters teilnehmen zu können, müssen Sie als Hochschulwechsler explizit zur Bachelor-Prüfung zugelassen werden.

Dies bedeutet, dass dem Prüfungsamt der Anrechnungsantrag vorliegen muss und insbesondere die Bescheinigung über alle bislang erbrachten Prüfungsleistungen.

6. Zu welchen Klausuren soll ich mich anmelden, wenn ich doch gar nicht weiß, was mir angerechnet wird?


Sie können sich auch zu Klausuren anmelden, deren Anrechnung Sie beantragt haben.  Ist die Anrechnung möglich, ersetzt diese Ihre Anmeldung. Kann eine auswärtige Leistung nicht angerechnet werden, kann die Klausur mitgeschrieben werden. Sobald eine Klausur jedoch erfolgreich abgelegt wurde, ist eine „nachträgliche“ Anrechnung nicht mehr möglich.

Zu welchen Klausuren man sich als Hochschulwechsler/-in letztlich anmeldet, ist eine persönliche Abwägung.  Die offiziellen Vorgaben unserer Studienverlaufspläne sind Empfehlungen, die den erfolgreichen Abschluss eines Studiums innerhalb der Regelstudienzeit gewährleisten sollen.  Bei einem Wechsel der Hochschule können diese Vorgaben jedoch kaum zutreffen.

Unter diesem Gesichtspunkt können bei der Gestaltung des Stundenplans und fachlichen Fragen die Studienfachberater und die Fachschaft weiterhelfen.

7. Auswärtige Prüfungsleistungen werden in den Bachelorstudiengängen nach den Vorgaben der Prüfungsordnungen nur ohne Note angerechnet. Was bedeutet das?

Die Anrechnung von Prüfungsleistungen ohne Note ist nicht verhandelbar, also keine Einzelfallentscheidung. Die ECTS-Punkte werden gutgeschrieben; die Prüfungsleistung muss nicht noch einmal erbracht werden. Die Endnote berechnet sich allerdings dann auf Basis der Leistungen, die an der WWU Münster erbracht wurden.

8. Ich möchte mir die Veranstaltung „Investition“ für die Veranstaltung „Investition und Finanzierung“ aus dem Modul „Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre“ anrechnen lassen.  Warum geht das nicht?

Es gibt Module an unserer Fakultät, in welchen Klausuren über mehrere Veranstaltungen geschrieben werden (sog. „Modulabschlussprüfungen“). Dann ist die Anrechnung einer „Teilleistung“ nicht möglich, da es keine Prüfung gäbe, um die fehlende Leistung noch zu erbringen. Im offiziellen Prüfungsangebot wird am besten ersichtlich, wie die Prüfungsmodalitäten der einzelnen Module sind.

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