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Forschungsschwerpunkt: Gesundheitsökonomik


Die Herausforderungen in den sozialen Sicherungssystemen werden seit langer Zeit in Wissenschaft, Praxis und in der Öffentlichkeit kontrovers diskutiert. Das Gesundheitswesen als elementarer Bestandteil der sozialen Sicherung in der Bundesrepublik Deutschland bildet dabei einen wesentlichen Forschungsgegenstand des Lehrstuhls für Finanzwissenschaft II.

Die gesundheitsökonomischen Forschungen des Lehrstuhls setzen an verschiedenen Stellen an. Ein Forschungsschwerpunkt bildet die Analyse der derzeitigen Vergütungsregeln für Leistungen im stationären und ambulanten Sektor und die daraus resultierenden Anreizwirkungen für die verschiedenen Akteure auf den entsprechenden Märkten. Diese zu untersuchen und aus den Erkenntnissen Verbesserungsvorschläge zu entwickeln, hat sich der Lehrstuhl für Finanzwissenschaft II zur Aufgabe gemacht.

Ein weiteres, wichtiges Forschungsgebiet stellt die Untersuchung der Preisbildung für innovative Arzneimittel dar. In diesem Zusammenhang wurde für das Büro für Technikfolgeabschätzung beim Deutschen Bundestag (TAB) ein Gutachten über Electronic Commerce bei Arzneimitteln erstellt. Zudem wurde bei der Rothenberge-Konferenz im Dezember 2002 eine Arbeit zum Binnenmarkt für Pharmaka präsentiert, die bereits veröffentlicht wurde.

Darüber hinaus kooperiert der Lehrstuhl mit der Christoph-Dornier-Klinik für Psychotherapie in Münster. Die Klinik hat dem Lehrstuhl Daten zur Verfügung gestellt, die für wissenschaftliche Zwecke ausgewertet werden. Der Lehrstuhl prüft dabei ökonomische Evaluationsverfahren für psychotherapeutische Maßnahmen. Wissenschaftliche Veröffentlichungen dazu wurden bereits erstellt.  

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